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Bohren in die Wand - das sollten Sie dabei beachten

Beim Bohren in die Wand gibt es einige Dinge zu beachten. Vor allem sollte man aufpassen, dass keine in der Wand liegenden Leitungen oder Rohre beschädigt werden können.

Beim Bohren in die Wand aufpassen
Beim Bohren in die Wand aufpassen © halmackenreuter / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Bohrmaschine mit Bohrerkasten
  • Leitungssucher

Löcher in die Wand bohren

  • Beim Bohren von Löchern in die Wand ist in erster Linie darauf zu achten, dass keine darunterliegenden elektrischen Leitungen oder Heizungs- und Wasserrohre beschädigt werden können.
  • Möchte man sichergehen, keine in der Wand liegenden Installationen durch das Bohren zu beschädigen, sollte man sich einen Leitungssucher zulegen, welcher im Fachhandel zum geringen Preis erhältlich ist. Mit diesem können in der Wand liegende Installationen aufgespürt werden, sodass die Gefahr einer Beschädigung beim Bohren weitgehend ausgeschlossen werden kann.
  • Aber auch beim Bohren selbst sollte man ein paar Dinge beachten, damit der Bohrer in der Bohrmaschine nicht schon nach einem einzigen Loch nicht mehr zu gebrauchen ist.

So bohren Sie sicher Löcher in die Wand

  1. Bevor Sie anfangen zu bohren, sollten Sie, wie oben schon erwähnt, ein Beschädigen von Installationen in der Wand so gut wie möglich ausschließen. Am besten ist es, wenn Sie hierfür einen Leitungssucher verwenden. Vor allem, wenn Sie öfter Löcher in die Wand bohren wollen, macht sich dieser sehr schnell bezahlt.
  2. Fahren Sie mit dem Leitungssucher die Stelle ab, in welcher Sie das Loch bohren möchten. Ist an der entsprechenden Stelle eine elektrische Leitung oder ein Wasserrohr vorhanden, so gibt der Leitungssucher einen Signalton oder ein Leuchtsignal ab. Dieses Signal signalisiert das Vorhandensein einer Installation an der entsprechenden Stelle. Dieser Stelle sollten Sie dann unbedingt vermeiden.
  3. Auch sollten Sie keine Löcher direkt unter einer Verteilerdose bohren, da die Leitungen nicht selten senkrecht nach unten führen. Das Gleiche gilt auch für Bohrungen direkt über Heizungen sowie Wasserhähnen.
  4. Beim Bohren selbst achten Sie darauf, dass Sie bei härteren Materialien öfter zwischendurch mal eine Pause einlegen, damit der Bohrer nicht überhitzt. Dieser würde dann sehr schnell unscharf werden.
  5. Kommen Sie an einer Stelle mit dem Bohren gar nicht weiter, so kann dies daran liegen, dass in der Wand ein Metallträger verbaut ist. Dies gilt hauptsächlich für Bohrungen in Decken. Jedoch werden Sie diese wahrscheinlich schon vorher mit dem Leitungssucher aufgespürt haben.
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