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Bodyflying in Hamburg - so gelingt Ihr Traum vom Fliegen

Geschenke für echte Adrenalin-Junkies gibt es ja schon allerhand. Ob Fallschirmsprung, Bungeejump oder Düsenjetflug - so einige Extremsportarten haben nicht zuletzt durch den Veranstalter Jürgen Schweitzer an allgemeiner Bekanntheit gewonnen. Doch wenn ein solches Erlebnis auch noch so atemberaubend ist - aufwendig, teuer und am Ende gefährlich ist es trotzdem noch. Als eine billigere, recht einfache und zudem weitaus ungefährlichere Alternative zum freien Fall in der Natur gibt es nun das Indoor Bodyflying. Was das eigentlich ist und wo Sie es auch in der Nähe von Hamburg finden, lesen Sie hier.

Bodyflying ist eine Indoor-Alternative zum Skydiving.
Bodyflying ist eine Indoor-Alternative zum Skydiving.

Fakten zum Bodyflying

  • Ursprünglich wurde das Bodyflying als eine Art Übung für Fallschirmspringer entwickelt. Vor dem großen Absprung sollte sich den Springern so die Gelegenheit bieten, den Körper kontrolliert in der Luft zu bewegen und Techniken des Fallens zu erlernen. Nachdem das Bodyflying aber deutlich ungefährlicher und unaufwendiger ist als der Fallschirmsprung, hat es sich schließlich als selbstständige Extremsportart etabliert, die nicht nur von echten Fallschirmspringern, sondern auch von unabhängigen Privatpersonen gerne genutzt wird. Der größte Vorteil des Indoor Skydivings zum echten Fallschirmsprung scheint wohl die längere Flugzeit - während ein Sprung aus 4000 m Höhe normalerweise kaum mehr als 40 Sekunden dauert, fliegt man beim Bodyflying mindestens 5 Minuten.
  • Grundsätzlich bewegt man sich dabei in einem Windkanal mit vertikaler Flugkammer fort. So wird ein Flug ohne Hilfsmittel möglich, bei dem einen alleine die Kraft der vertikal erzeugten Windströme oben hält. In einer Geschwindigkeit von 180-220 Stundenkilometer leiten vertikal installierte Ventilatoren Luft in eine Röhre. Die Endgeschwindigkeit wird individuell auf den Bodyflyer angepasst und jeder Teilnehmer kann zwischen geschlossenen und nach oben geöffneten Windkanälen wählen.
  • Während Profis bis zu 15 m Höhe in den Windkanälen erreichen, kommen Anfänger oft erst gar nicht richtig zum Abheben. Viele haben Angst, aus dem offenen Windstrom zu rutschen und abzustürzen. Zwar kann das tatsächlich passieren, ein Fall aus dem Windkanal ist aber nicht allzu dramatisch, weil man letztendlich auf einem weichen Luftkissen landet. So sollten Sie sich nicht zieren, sich um einen richtig starken Aufstieg zu bemühen und das schaffen Sie am besten, wenn Sie mit Ihrem Körper eine X Form bilden, um Luft einzufangen. Wer wieder absteigen will, muss im Grunde nur ein Hohlkreuz bilden und sinkt so langsam auf den Boden hinab.

Indoor Skydiving in Hamburg

  • Wenn auch Sie sich im Bodyflying versuchen wollen, bietet es sich in erster Linie an, eines der Angebote von Jochen Schweitzer wahrzunehmen. So existieren innerhalb Deutschlands mehrere Bodyflying-Anlagen. Die nächste konkrete Möglichkeit in bzw. um Hamburg wäre das Bodyflying in Bottrop. Da es in der näheren Umgebung zu Hamburg keine Anlagen für den Extremsport gibt, sollten Sie sich überlegen, das Bodyflying in Bottrop mit einem Tagesausflug oder gar einem Kurzurlaub zu verbinden.
  • Da die Bodyflying-Anlage in Botropp mit verschiedenen Hotels und Jugendherbergen kooperiert, dürften Sie bei einer geplanten Übernachtung schnell auf Sonderangebote stoßen. Das Chilton bed and breakfest wäre für Sie als Besucher der Bodyflying Anlage ab 33 Euro pro Nacht im Doppelzimmer zu haben. Denken Sie bei der Buchung aber daran, Ihren Aufenthalt in der Bodyflying Anlage nachzuweisen und rechnen Sie für die Übernachtung an Samstag oder Sonntag mit Wochenendzuschlägen von circa 4 Euro pro Person.
  • Ob Sie nun aus Hamburg anreisen oder aus einer vollkommen anderen Richtung kommen - solange Sie nicht in Botropp wohnen, sollten Sie unbedingt daran denken, im Voraus einen Kurs im Bodyflying zu buchen und nicht einfach so vorbeizufahren, weil sich Ihre Anreise sonst womöglich als vollkommen umsonst herausstellt. Auf der Internetseite von Jürgen Schweitzer können Sie schon Wochen zuvor zwischen den verschiedensten Kursen wählen. So können Sie Kinderkurse, Mehrpersonenkurse oder Einzelflüge buchen - sogar für Betriebsausflüge von Firmen gibt es spezielle Angebote. Grundsätzlich ist ein Windtunnel von bis zu 6 Personen gleichzeitig nutzbar, sodass er von Fortgeschrittenen auch gerne für Formationsübungen gebraucht wird.
  • Überlegen Sie sich genau, wie viele Flugversuche Sie buchen wollen. Für Anfänger ist es ratsam, bis zu 10 zu wählen, weil es so wahrscheinlicher ist, dass Sie überhaupt den Boden verlassen. Zwar kosten 3 Versuche mit 50 Euro am wenigsten, wenn Sie aber noch keinerlei Vorkenntnisse haben, wird sich ein 3er-Pack nicht gerade lohnen. Empfohlen wird zudem, pro Versuch um die 7 Minuten in der Röhre zu verbringen, weil die Bodyflying Erfahrung erst nach 5 Minuten ihren Höhepunkt erreicht.
  • In den Preisen zu den einzelnen Kursen ist selbstverständlich auch eine Einweisung durch einen Bodyflying-Lehrer inbegriffen. Auf Wunsch wird der Sie auch bei Ihren ersten Sessions in der Anlage begleiten und Ihnen Tipps zu Ihrem Flug geben. Auch die Ausrüstung, zu der Fluganzug, Brille, Helm und Handschuhe zählen, wird Ihnen kostenlos von der Botropper Anlage gestellt. Als einzige Voraussetzungen zum Bodyflying gilt eine normale körperliche Verfassung. Sicher haben Sie deutliche Vorteile, wenn Sie Orientierungssinn und Geschicklichkeit mitbringen, aber auch ohne dürften Sie nach 10 Versuchen wenigstens einen ansehnlichen Flug abgegeben haben.

Denken Sie auf jeden Fall immer daran, dass Ihnen absolut nichts passieren kann und Sie sich in professioneller Betreuung befinden. So bleibt am Ende nur noch eins zu sagen und zwar: Guten Flug!

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