Bodenmusiken fürs Kunstturnen gelungen einsetzen

Turnelemente im Takt der Musik. Turnelemente im Takt der Musik.
Im Kunstturnen ist für die Turnerinnen die Bodenübung wohl die schönste Disziplin. Denn hier können Sie eigene Bodenmusiken wählen und Ihrer Kreativität beim Zusammenstellen der Choreografie freien Lauf lassen. Vielfältig sind die Möglichkeiten, die eigene Übung mit Musik zu untermalen und umgekehrt, die vielfältigen Turnelemente passend zur Musik zu kombinieren.
Dana Kaule
25.05.2011 Dana Kaule
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Musikalisches Gespür
  • Abwechslungsreiche Musik

Bodenmusiken abwechslungsreich gestalten

  • Die Bodenübungen der Frauen begleitet beim Kunstturnen eine selbst zusammengestellte Kürmusik. Diese Bodenmusiken sollten möglichst variationsreich sein, um die unterschiedlichen Elemente - wechselnd zwischen hochakrobatischen und gymnastischen Elementen - passend zu unterstreichen.
  • Es ist stets empfehlenswert, dass schnelle und langsame Passagen abwechseln, um zwischen den akrobatischen Reihen mit einigen ruhigen, gymnastischen Elementen verschnaufen und neue Energie sammeln zu können.
  • Denn in der Regel füllen Sie nicht mehr als zwei Bahnen hintereinander mit einer schnellen Reihe aus Rondat-Flick-Flack, Salti, freiem Rad oder schnellem Handstützüberschlag. Dazwischen liegen ruhigere Bahnen mit Handstand, Rad, einfachem Flick-Flack, gymnastischen Sprüngen oder Drehungen.
  • Die Lücken zwischen den verschiedenen Reihen können Sie mit einfachen Bewegungen zum Takt der Bodenmusik füllen. Sie schaffen einen weichen Übergang, angefangen von simplen, aber eleganten, Armbewegungen, über Drehungen bis hin zu knappen tänzerischen Einlagen. Anregungen für solche Zierelemente im Kunstturnen finden Sie im Ballett, modernen Tanz oder indem Sie sich Bodenübungen anderer Turnerinnen genauer ansehen. Ihrer Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Im Kunstturnen eigene Musik zusammenstellen

  • Wie beim Tanzen, sollten Sie auch beim Kunstturnen ein Gespür für die verschiedenen Geschwindigkeiten und Klangfarben der Musik entwickeln, zu der Sie sich bewegen. Es ist demnach wenig sinnvoll, dass Sie sich eine kompakte Bodenübung mit Kür- und Pflichtelementen zusammenstellen, die Sie hintereinander wegturnen und dazu eine beliebige Musik laufen lassen.
  • Komponieren Sie dagegen die Elemente, die in Ihrer Bodenübung enthalten sind, geschickt zu einer Musik, die Ihnen gefällt und Ihre Stimmung beim Turnen vermittelt.
  • Bei der Auswahl der Bodenmusiken ist Ihnen freie Hand gelassen. Sehr gut geeignet sind Soundtracks zu Filmen oder Musicals, klassische Instrumentalstücke aus Suiten, Opern, Sinfonien, Klavierstücke oder moderne Pop- oder Rock-Instrumentalmusik.
  • Bedenken Sie auch, dass die Bodenmusiken nur eine bestimmte Länge haben dürfen. Nicht immer deckt die Musik, die Sie wählen, diese kurze Zeitspanne in der Weise ab, dass Sie sie effektiv nutzen können.
  • In diesem Fall können Sie die Musik schneiden, langsame Passagen kürzen, mit temporeichen kombinieren und andere Klangeffekte anfügen. Heutzutage lässt sich das gut an einem PC bewerkstelligen - vielleicht kennen Sie jemanden, der mit entsprechenden Schneideprogrammen Erfahrungen hat? Doch auch mit einfachen Kassettenspielgeräten können Sie Musiken für das Kunstturnen neu zusammenschneiden.
Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.