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Bodenbeläge für die Küche auswählen - darauf sollten Sie achten

Bodenbeläge für Küchen müssen besonderen Anforderungen genügen, daran müssen Sie denken, bevor Sie sie in der Küche auslegen. Beachten Sie, dass Bodenbeläge in Küchen Feuchtigkeit, chemischen Einflüssen und mechanischen Belastungen ausgesetzt sein werden.

Welche Bodenbeläge passen in die Küche?
Welche Bodenbeläge passen in die Küche?

Was Sie benötigen:

  • Wissen über Bodenbeläge

Vor- und Nachteile verschiedener Bodenbeläge in Küchen

  • Lasierte Fliesen: Diese Bodenbeläge haben eine glatte und leicht zu reinigende Oberfläche. Leider sind lasierte Fliesen in der Regel rutschig, wenn sie nass werden. Richtig verlegt sind geflieste Böen wasserdicht und die Fliesen gehen auch nicht zu Bruch, wenn mal ein Topf darauf fällt. Achten Sie darauf, nur solche Bodenfliesen zu verwenden, die im nassen Zustand nicht rutschig werden, und auf eine korrekte vollflächige Verlegung ohne Hohlräume unter den Fliesen.
  • Unlasierte Fliesen sehen schön aus und passen hervorragend zu Landhausküchen. Leider ist die Oberfläche offenporig, und verschüttetes Öl hinterlässt Flecken, die kaum zu beseitigen sind. Ansonsten sind diese Fliesen gut geeignet für als Bodenbeläge für Küchen.
  • Laminat: Diese Bodenbeläge gibt es in vielen schönen Dekoren, die teilweise ideal zu Küchen passen, aber Laminat ist empfindlich gegen Nässe. Eine Spülmaschine, die ausläuft, kann diese Bodenbeläge restlos ruinieren, aber auch Wasser, das beim Spülen auf den Boden tropft, kann ein Problem werden, wenn Sie es nicht sofort aufwischen. Auch können Öl und Fett den Boden ruinieren, wenn Sie nicht schnell alles wegwischen. Diese Bodenbeläge sind für Küchen nicht unbedingt geeignet.
  • Parkett: Versiegeltes Parkett ist im Hinblick weniger empfindlich als Laminat, aber eine leckende Spülmaschine wird auch einen perfekt versiegelten Parkettboden vernichten.
  • Holzdielen: Auch Holzdielen verquellen leicht, wenn Feuchtigkeit daran gelangt außerdem haben Holzdielenböden furchen und zwischen den einzelnen Brettern Fugen. Schmutz, der in diese Fugen dringt, kann nicht entfernt werden. In historischen Küchen sehen Holzdielenböden natürlich sehr gut aus, aber sie sind hygienisch bedenklich. Sie sollen zumindest den Arbeitsbereich vor der Spüle und dem Herd mit anderen Bodenbelägen gestalten.
  • Kork: Offener Kork ist kaum für den Küchenboden geeignet, versiegelter Kork dagegen ist fast zu unempfindlich wie ein PVC-Boden.
  • Stein: Steinböden sind, sofern es sich um glatte polierte Steine handelt, gute und robuste Küchenböden. Bedenken Sie bei diesen Bodenbelägen, dass sie oft recht empfindlich auf Säuren reagieren. Verschütteter Essig oder Saft kann bleibende Flecken hinterlassen.
  • PVC: Glatte PVC-Böden sind in der Regel immer als Bodenbeläge für Küchen geeignet. Die recht weiche Oberfläche verhindert, dass herabfallendes Geschirr zu Scherben zerspringt und PVC steckt so gut wie alle weg, was in einer Küche passieren kann. Öl, Säure, Wasser stellt alles kein Problem für PVC dar. Lediglich große Hitze, wie herabfallen Glut aus einem offenen Herdfeuer kann zu Flecken führen.
  • Teppichboden: Diese Bodenbeläge werden in fast allen Wohnbereichen von anderen Bodenbelägen verdrängt, weil sie einfach unhygienisch sind, da eine feuchte Reinigung nur mit Mühe möglich ist. Falls Sie trotzdem einen Teppichboden in der Küche wünschen, dann denken Sie einfach daran, welche Flüssigkeiten Sie im letzten halben Jahr vom vorhandenen Boden in der Küche putzen mussten. Saft, Kaffee, Tee, Öl oder Spülwasser werden Sie kaum restlos von einem Teppichboden entfernen können.

Welchen Bodenbelag Sie auch für Ihre Küche wählen, Sie sollten nach Ihrem Geschmack aber auch nach praktischen Gesichtspunkten entscheiden. Wichtig sind für Bodenbeläge in Küchen Standsicherheit, Reinigungsmöglichkeiten und Stabilität.

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