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BMI Berechner - was der Body-Mass- Index nicht berücksichtigt

Der moderne BMI - Berechner ist viel genauer, als die vorherige, allgemein genutzte Berechnungsmethode. Trotzdem ist es nur eine Berechnungsmethode, sie berücksichtigt somit viele Faktoren nicht. Wie Sie den BMI - Berechner richtig lesen, das erfahren Sie hier.

Der Wert des BMI-Berechners ist ein Richtwert.
Der Wert des BMI-Berechners ist ein Richtwert. © Dr._Klaus-Uwe_Gerhardt / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • etwas natürliche Skepsis
  • den Wunsch, Dinge etwas genauer wissen zu wollen

Die Abkürzung BMI steht für Body-Mass-Index. Diese Rechenformel wurde schon vor über 140 Jahren entwickelt. Im Alltag wird diese Formel für die Feststellung der Körpermasse aber erst regelmäßig seit 1995 verwendet.

Was der BMI-Berechner alles nicht berechnet

  • Der BMI, der Body-Mass-Index, orientiert sich ausschließlich an gewissen Zahlen. Die wohl wichtigsten Berechnungen, die der BMI nicht beachtet, sind die natürlichen Unterschiede der Körpermasse zwischen Männern und Frauen.
  • So schneiden bei einem BMI-Vergleich die Frauen immer schlechter ab als die Männer. Männer haben schon von Natur aus mehr Muskel- als Fettmasse, während bei den Damen eher das Gegenteil zu finden ist.
  • Der BMI-Berechner geht davon aus, dass die Muskelmasse in Ihrem Körper nach einem Normalmaßstab vorhanden ist. Wenn Sie als Leistungssportler aber mehr Muskelmasse haben, oder nach längerer Krankheit viel Muskelmasse abgebaut haben, dann werden die BMI-Werte einfach prozentual nach oben oder nach unten korrigiert.
  • Hierbei erhalten Sie aber nie ein Maß, das für Sie auch wirklich richtig ist. Sie erhalten immer nur Durchschnittswerte, die versuchen, die Bevölkerung zu normen und zu berechnen.

So lesen Sie den BMI-Berechner

  1. Wenn Ihr BMI unter 16 ist, dann haben Sie sehr starkes Untergewicht. In dem Fall sollten Sie auf jeden Fall zusätzlich noch die Formel nach Broca anwenden. Bei dieser Formel zur Ermittlung eines Normalmaßstabes ist berücksichtigt, ob Sie männlich oder weiblich sind.
  2. Haben Sie einen BMI von unter 17, kann es sein, dass Sie entweder bewusst so viel abnehmen und sich ernsthaft überlegen sollten, etwas an Gewicht zuzunehmen. Es kann aber auch sein, dass Sie einen entsprechenden Stoffwechsel haben und einfach nicht mehr zunehmen. Wenn Sie gesund sind und sich wohlfühlen, dann ist dieser BMI kein mäßiges Untergewicht, sondern Ihr Normalgewicht.
  3. Die beliebte Bezeichnung Präadipositas, also die Vorstufe zur krankhaften Fettleibigkeit, beginnt mit einem Ergebnis des BMI-Berechners von 25. Für Krankenversicherungen und Lebensversicherungen sind Sie nun ein Risikokunde und müssen eventuell höhere Risikobeiträge bezahlen. Genau so gut ist es aber möglich, dass Sie einfach mit mehr Körperfett kerngesund, fit und vital sind.

Verlassen Sie sich nicht blind auf die Zahlen von Berechnungen, die normen sollen. Der BMI-Berechner gibt Ihnen nur eine Richtung vor, aber fällt Ihnen kein Urteil.

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