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Blutdruckmessgerät: Handgelenk oder Oberarm - Entscheidungshilfe für den Gerätekauf

Vielleicht leiden Sie an erhöhtem Blutdruck und sollen laut Arzt regelmäßig Ihren Blutdruck kontrollieren. Auf der Suche nach dem geeigneten Blutdruckmessgerät ist Ihnen wahrscheinlich aufgefallen, dass es heute Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk und den Oberarm gibt. Je nach persönlicher Vorliebe werden die unterschiedlichen Geräte empfohlen. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, wie die Geräte funktionieren und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Moderne Blutdruckmessgeräte sind einfach zu bedienen.
Moderne Blutdruckmessgeräte sind einfach zu bedienen.

Unterschiede zwischen Handgelenk und Oberarm

Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk und den Oberarm sind heute in großer Auswahl zu finden. Die verschiedenen Geräte haben jedoch einige Unterschiede, die Sie beachten sollten.

  • Wenn Sie Ihren Blutdruck messen wollen, müssen Sie ausgeruht sein und sitzen.
  • Die Manschette, die sich an Handgelenk oder Oberarm aufpumpt, sollte sich in Herzhöhe befinden, damit ein möglichst genaues Ergebnis erreicht wird.
  • Messen Sie Ihren Blutdruck am Handgelenk, kann es daher notwendig sein, dass Sie Ihre Hand auf der Sofalehne oder einem Tisch legen, damit diese Höhe erreicht wird.
  • Da ein Blutdruckmessgerät, das am Handgelenk misst, in der Handhabung einfacher ist als bei der Messung am Oberarm, entscheiden sich viele Menschen für die das Gerät am Handgelenk. Vor allem Alleinstehende können sich die Manschette dabei relativ einfach anlegen.
  • Entscheiden auch Sie sich für die Messung am Handgelenk, müssen Sie beachten, dass das Ergebnis etwas ungenauer ist, als am Oberarm gemessen.

Dennoch können Sie ein solches Gerät gut nutzen, um Ihren Blutdruck zu überwachen. Allerdings müssen Sie darauf achten, dass die Bedingungen immer die gleichen sind:

  • Sie haben sich mindestens fünf Minuten ausgeruht.
  • Ihr Handgelenk befindet sich in Herzhöhe.
  • Das Gerät ist geeicht.
  • Sie lassen in regelmäßigen Abständen Ihren Blutdruck am Oberarm zusätzlich beim Arzt oder in der Apotheke kontrollieren.

Nicht geeignet ist eine Handgelenksmanschette, wenn Sie an Diabetes mellitus, Herzrhythmusstörungen oder Arterienverkalkung leiden, da diese Krankheiten zu Messfehlern führen können. Auch Menschen mit sehr schmalen oder breiten Handgelenken müssen eventuell auf die Messung am Oberarm ausweichen, da Handgelenksmanschetten im Allgemeinen nur für das durchschnittliche Handgelenk hergestellt werden.

Das Blutdruckmessgerät verstehen

Viele Menschen benutzen ein Blutdruckmessgerät am Oberarm oder Handgelenk, ohne zu wissen, wie genau das Gerät misst.

  • Unser Blut wird durch das Herz mit einem bestimmten Druck in die Hauptschlagader gepumpt und von dort aus in die abgehenden Arterien weitergeleitet.
  • Legen Sie sich eine Blutdruckmanschette am Oberarm oder Handgelenk an und pumpen diese auf, staut sich das Blut, da durch die Manschette eine Barriere errichtet wurde.
  • Lassen Sie nun langsam den Druck ab, kann man an der gestauten Arterie über ein Stethoskop irgendwann einen pulsierenden Ton wahrnehmen. Es handelt sich hierbei um das Korotkow-Geräusch, welches dem systolischen Blutdruck entspricht, also der Kraft, mit der das Herz das Blut in den Körperkreislauf schickt.
  • Nun müssen Sie den Zeitpunkt abwarten, an dem das Korotkow-Geräusch wieder verschwindet. Dieser Punkt ist mit dem unteren Blutdruckwert gleichzusetzen; das Blut fließt nun wieder ohne Widerstand durch die Blutgefäße.
  • Wichtig beim Kauf eines Blutdruckmessgerätes mit Manschette für Oberarm oder Handgelenk ist, dass die Manschette richtig sitzt. Ist sie zu groß oder klein, werden zu niedrige beziehungsweise zu hohe Blutdruckwerte angezeigt.
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