Die Blutblume gehört zur Familie der Amaryllisgewächse. Der Name der Blutblume ist auf ihre blutroten Blütenstände zurückzuführen. Sie ist eine sommergrüne Zimmerpflanze. Bei der Pflege der Blutblume ist einiges zu beachten, sie ist aber nicht aufwendiger als bei anderen Zimmerpflanzen.
- 25.01.2012 Elke Beckert
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Allgemeines zur Blutblume
- Die Blutblume ist etwas für Liebhaber. Die großen Blütenkugeln, die in ihrem Aussehen Rasierpinseln ähneln, haben nur eine kurze Lebensdauer. Sie erreichen einen Durchmesser von etwa 15 cm und sind gelegentlich auch orangefarben. Blütezeit ist im Sommer. Im Herbst stirbt die Pflanze ab.
- In Deutschland ist die Blutblume als Zimmerpflanze relativ selten anzutreffen, obwohl sie bei richtiger Pflege leicht zu handhaben ist. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, die Blutblume nicht mit dem Scadoxus zu verwechseln, da diese Pflanze der Blutblume sehr ähnlich sieht. Fragen Sie am besten genau nach, wenn Sie sich unsicher sind.
Richtige Pflege dieser Pflanze
- Der beste Sandort für die Blutblume ist ein sonniges und warmes Ost- oder Westfenster. Ein heller und warmer Standort ist vor allem in der Wachstumsphase wichtig. Diese liegt zwischen April und Juni. Ältere Exemplare können Sie im Sommer ohne Bedenken auch nach draußen stellen.
- Dadurch, dass die Blutblume sehr kälteempfindlich ist, sollten Sie sie ab dem Herbst nach drinnen holen. Während dieser Zeit benötigt sie Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad, da sie sich dann in einer Ruhephase befindet.
- Wichtig bei der Pflege ist reichlich Wasser während der Blüte. Staunässe wird allerdings nicht vertragen und sollte vermieden werden. Überprüfen Sie am besten ca. eine halbe Stunde nach dem Gießen, ob sich Wasser im Untersetzer befindet und wenn ja, dann entfernen Sie dies sofort. Ab September sollten Sie das Gießen langsam einschränken.
- Im Herbst, wenn die Blätter braun bzw. welk werden, beginnt die Ruhephase der Pflanze. Gegossen werden sollte jetzt kaum noch, jedoch darf die Erde nicht austrocknen. Erst wenn die Temperaturen wieder steigen, können Sie etwas mehr gießen.
- Gedüngt werden sollte die Blutblume nur während der Wachstumsphase, und zwar alle 14 Tage mit etwas Flüssigdünger. Es ist ratsam, die Pflanzen nicht zu teilen und alle 2-3 Jahre umzutopfen. So entwickeln sich die Pflanzen am prächtigsten.
- Vermehren lässt sich die Blutblume durch kleine Nebenzwiebeln, die Sie beim Umtopfen entnehmen und in die Erde setzen können. Die beste Zeit zum Umtopfen ist das Frühjahr. Umtopfen sollten Sie immer erst dann, wenn der alte Topf zu klein geworden ist. Sie können die Blutblume auch durch Samen vermehren, dies ist allerdings sehr langwierig.
Schädlinge und Krankheiten bei der Pflege der Blutblume
- Wenn die Zwiebeln faulen haben Sie in der Regel zu viel gegossen. Bei zu hoher oder zu niedriger Luftfeuchtigkeit können sich auf den Blättern rötliche Flecke bilden, was auf eine Pilzerkrankung hindeutet, den sogenannten Roten Brenner. Besprühen Sie in diesem Falle die Pflanze mit einem Kupferpräparat aus dem Fachhandel.
- Bei der Pflege ist auch darauf zu achten, dass die Blutblume, sollte, sie im Sommer draußen stehen, unbedingt vor Schnecken geschützt werden muss. Können Schnecken an die Pflanzen gelangen, würden sie die Blutblume regelrecht verspeisen.
- An Schädlingen sind Woll- und Schmierläuse zu erwähnen. Diese befallen die Blattunterseiten. Bei einem Befall sollten Sie die betroffene Pflanze schnellstens von anderen isolieren, da sich diese Schädlinge sehr schnell auch auf andere Pflanzen ausbreiten. Behandeln können Sie befallenen Pflanzen mit Niem- Öl haltigen Pflanzenschutzmitteln, diese sind sehr wirkungsvoll.
Wenn Sie sich bei der Pflege Ihrer Blutblume an diese kleinen Hinweise und Anregungen halten, werden Sie lange Freude an Ihren Pflanzen haben.