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Blockbohlensauna selber bauen - so geht's

So eine Blockbohlensauna ist für Ihren Garten eine richtige Augenweide. Verpassen Sie dem Saunahäuschen noch eine geschmackvolle Inneneinrichtung und alles ist perfekt. Lesen Sie, was Sie beim Selberbauen beachten müssen.

Schwitzen Sie in einer Blockbohlensauna.
Schwitzen Sie in einer Blockbohlensauna.

Was Sie benötigen:

  • Lagerhölzer
  • 15 mm OSB-Platten
  • Gewindestangen und Druckfedern
  • Dämmmaterial
  • vier Eichenfüße
  • Fundamentplatte (z.B. aus Beton)
  • Eckpfosten aus Leimholz
  • Dichtungsband
  • Saunatüre
  • Sitzbänke
  • Ofen
  • Nut- und Federbretter
  • Wandbohlen

So gelingt das Selberbauen Ihrer Blockbohlensauna

  1. Für die Bodenplatte verschrauben Sie Lagerhölzer mit 8 x 16 cm KVH, die Beplankung montieren Sie mit 15 mm dicken OSB-Platten, die Sie mit Schrauben jeweils oben und unten befestigen. Dazwischen bringen Sie eine 140-mm-Dämmung mit Glasfaserwolle ein. Ihre Sauna wird auf vier Eichenfüßen stehen, sodass auch für die richtige Zirkulation gesorgt ist und aufsteigende Feuchtigkeit keine Chance hat.
  2. Die Fundamentplatte gießen Sie aus. In das Betonbett legen Sie eine Armierungsmatte hinein, damit das Fundament keine Risse bekommt.
  3. Die Wände Ihrer Blockbohlensauna bestehen aus KVH-Fichte, am besten planen Sie hier eine Wandstärke von 100 mm ein. Die fertig gehobelten und gefasten Wandbohlen schieben Sie mit dem Schwalbenschwanz von oben einfach in die jeweiligen Eckpfosten, sodass die Sauna winddicht ist.
  4. Zusätzlich spannen Sie die Wände mit speziellen durchgehenden Gewindestangen sowie  Druckfedern, so dass Witterungseinflüsse wie Regen und Sonne keine Schäden anrichten können. Die Nut- und Federverbindung sollten Sie immer gut zusammendrücken, damit die Winddichtigkeit wirklich gewährleistet ist.
  5. Legen Sie zwischen jede Balkenlage ein Dichtungsband. Die Saunatür sollte aus massivem 60 mm Fichten-Brettschichtholz bestehen, die  über eine große Isolierverglasung, einen Rollverschluss und Türgriffen verfügt. Von außen können Sie eine Holzlasur aufbringen.
  6. Ziehen Sie beim Selberbauen eine Zwischendecke in Ihrer Blockbohlensauna mit 140 mm Balkenlage. Die Sichtschalung gestalten Sie mit 19,5 mm aus Fichtenholz, oberhalb montieren Sie OSB-Platten mit 15 mm Dicke. Dazwischen (ca. 140 mm) bringen Sie Dämmmaterial ein.
  7. Beim Selberbauen decken Sie das Dach mit einem 21 mm Rauspund, auf dem Sie EPDM-Kautschukbahnen, die wurzelfest und gründachgeeignet sind, verkleben. Dann montieren Sie noch Titanzinkprofile für die Dachkanten.
  8. Im Innenbereich Ihrer Blockbohlensauna installieren Sie auf zwei Ebenen Saunabänke in L-Form mit Rückenlehnen auf zwei Ebenen. Mit ergonomisch geformten Kopfstützen von 35×30 cm erreichen Sie eine entspannte Liegefläche.
  9. Statten Sie Ihre Blockbohlensauna auch mit einem Aufgusseimer und einer Aufgusskelle, einer Saunauhr  sowie einer Thermometer-Hygrometer-Kombination aus. Als Beleuchtung montieren Sie eine Spanleuchte  - E 27, 25 W - mit großem Schirm. Planen Sie auch zwei Entlüftungsgitter - 120 x 310 mm - mit ein.
  10. Nun kommt noch das wichtigste, der Saunaofen. Die Bedienung sollte problemlos möglich sein. Montieren Sie ihn mittels einer Wandaufhängung in geringer Höhe. Schließen Sie den Ofen mit einem Silikonkabel an Ihr 380-V-Kraftstromnetz an.
  11. Der Stromanschluss Ihrer Sauna muss unbedingt vom Elektriker durchgeführt werden. Das erfordert rund 5 Minuten, wenn Sie die Leitung bereits vorbereitet haben.
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