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Bleigießen: Madonna - Bedeutung

Wenn beim Bleigießen eine Figur entsteht, die eine Madonna sein könnte, dann sind die Bedeutungen, die aus dieser Figur herausgelesen werden können, völlig verschieden - übertrieben gesagt: eine Heilige und eine Hure.

"Madonna" kann viel und vor allem Gegensätzliches bedeuten.
"Madonna" kann viel und vor allem Gegensätzliches bedeuten.

Was Bleigießen ist

  • Bleigießen wird normalerweise besonders gern an Silvester zelebriert. Es ist ein Ritual, bei dem in einer Pfanne oder einem anderen hitzebeständigen Behälter erhitztes Blei in kaltes Wasser (in einem Eimer oder in einer Schüssel) gegossen wird. Es erkaltet schnell und bietet sich dem Auge dann in vielgestaltigen Formen dar, die zu Interpretationen einladen.
  • Je nachdem, wie interpretierfreudig der "Bleileser" ist, sieht er bereits in etwas Figürlichem - "das könnte ein Kopf sein, mit einer Art Heiligenschein, das ein Kleid, der Kegel sieht so aus" - schon eine Frau und warum nicht eine Madonna.
  • Das Bleigießen hat den Sinn und Zweck, einem Menschen die Zukunft vorherzusagen, für das kommende Jahr oder auch noch für die weitere zukünftige Zeit.

Die Bedeutung einer Madonna

  • Mit "Madonna" verbindet sich heutzutage natürlich der Gedanke an die Popikone Madonna. Einem Mädchen oder einer Frau wird dann also vorausgesagt, dass sie ein Star wird oder im Bereich der Musik zumindest ein Starlet. Es kann aber auch bedeuten, dass sie ein Selbstvermarktungsgenie wie Madonna wird, oder auch, negativ gesehen, völlig käuflich und der Mensch hinter dem verkauften Image völlig verschwindet. 
  • Mit einer Madonna verbindet sich aber auch der Gedanke an die Heilige Mutter Gottes, an Maria, die Gebenedeite, also eine religiöse Gestalt. Die Vorhersage kann hier auch sehr variantenreich ausfallen: Du wirst Religion studieren. Oder: Du wirst ins Kloster gehen. Oder: Du wirst ein guter mütterlicher Mensch werden. Eine jungfräuliche Empfängnis wird heutzutage allerdings niemand mehr einer Zeitgenössin vorhersagen. 
  • Die Madonna in der Kunstgeschichte ist oft eine sogenannte Mater dolorosa, also eine Schmerzensmutter. Die Vorhersage, dass eine Frau viel Schmerz erdulden wird müssen, dürfte aber selten sein. Man sagt doch lieber Glanz vorher als Schmerz.
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