Ein blauer Fleck nach einer Blutabnahme muss nicht sein. Dem kann wirklich vorgebeugt werden. Und ist es doch passiert, so gibt es geeignete Mittel dagegen.
- 21.11.2011 Susanna Baumer
Wie ein blauer Fleck entsteht
- Ein blauer Fleck, oder auch Hämatom genannt, entsteht, wenn Blutgefäße verletzt werden, danach Blut austritt und dieses ins umliegende Gewebe kommt.
- So ein blauer Fleck nimmt dann Farben von lila, über grün bis hin zu gelb an. Der Gewebestoffwechsel sorgt dafür, dass der blaue Fleck ganz einfach resorbiert wird, Und dies geschieht normalerweise innerhalb von einigen Tagen.
- Es gibt Menschen, die zu blauen Flecken neigen. So zum Beispiel Personen, die blutverdünnende Medikamente zu sich nehmen müssen. Dadurch ist die Blutgerinnung herabgesetzt, und die entstandene Wunde schließt sich nicht so schnell. Menschen, die Mangel an bestimmten Gerinnungsfaktoren haben, neigen ebenso zu blauen Flecken.
- Auch gibt es einfach Personen ohne nachweisbare Erkrankung, die von Geburt an zu blauen Flecken neigen. Dies sind vor allem rothaarige Menschen.
Ein blauer Fleck nach Blutabnahme muss nicht sein
- Ein blauer Fleck nach einer Blutabnahme ist völlig unbedenklich. Jedoch kann diesem vorgebeugt werden.
- Wenn die Kanüle die Vene durchdringt, entsteht ja eine kleine Verletzung. Diese schließt sich besonders schnell, wenn man solange wie möglich auf die Einstichstelle drückt. Am besten drei Minuten lang.
- Manche Ärzte beugen dem Ganzen schon mit einer Kompresse auf der Einstichstelle vor.
- Das Drücken jedoch ist das Einfachste und Wirksamste.
- Lassen Sie sich wirklich die Zeit. Meist kommt nach der Blutabnahme das Pflaster auf die Einstichstelle und dann Pulli drüber und fertig. Zuhause sieht man dann den blauen Fleck. Und dies ist wirklich durch ein festes Drücken zu vermeiden.
- Ist es doch zu einem blauen Fleck gekommen, hilft eine Heparin haltige Salbe dagegen. Diese erhalten Sie in der Apotheke.