Blattläuse halten sich meist auf der Unterseite der Rosenblätter auf und sind ein häufiges Ärgernis für alle Gärtner. Doch es gibt Lösungen dafür, wie Sie die ungebetenen Gäste effektiv und ohne Chemie loswerden können.
- 31.01.2012 Anna Baumann
Setzen Sie andere Insekten gegen die Blattläuse ein
- Marienkäfer und Florfliegenlarven fressen Blattläuse. Sie werden eigens dafür gezüchtet und in Gartengeschäften für diesen Zweck verkauft.
- Auch die nachtaktiven Ohrwürmer fressen Blattläuse. Um diese zu Ihrem Zweck anzusiedeln, bauen Sie einen Unterschlupf aus einem mit Heu oder Stroh gefüllten Tontopf, den Sie in der Nähe der Rosen kopfüber aufhängen.
Ein duftender Kräutergarten gegen Blattläuse
- Bohnenkraut, Lavendel, Thymian, Salbei helfen gegen Blattläuse auf den Rosenblättern und ein kleiner Kräutergarten ist darüber hinaus eine gute Bereicherung für die Küche. Die duftenden Kräuter sollten zwischen die Rosen gepflanzt werden.
- Auch Knoblauchzehen in der Erde sind hilfreich.
Hausgemachter Sud gegen Blattläuse auf den Rosen
- Bereiten Sie einen Sud aus Brennnesselblättern zu. Dazu geben Sie etwas 1 Kilo Brennnesseln in einen Eimer mit Wasser und lassen das Ganze 1-2 Tage einweichen. Damit besprühen Sie die Rosenblätter.
- Ähnlich funktioniert eine Brühe aus Tomatenblättern. Diese sollte kurz durchziehen, dann aufgekocht werden und noch etwa 20 Minuten sieden, bevor sie auf die Rosenblätter gesprüht wird.
- Ein anderer Sud gegen Blattläuse besteht aus Asche. Diese wird zusammen mit Wasser kurz aufgekocht, die Asche herausgesiebt und auf die Unterseite der Rosenblätter gesprüht.
- Auch eine Seifenlauge, einfach hergestellt aus Kernseife oder Schmierseife, hilft gegen Blattläuse. Beachten Sie aber, dass diese Lauge nur auf die Blätter und nicht den Boden gelangen sollte. Decken Sie diesen also vorher ab.
- Übergießen Sie die befallenen Rosen mit kaltem Kaffee oder schwarzem Tee.
- Auch eine Mischung aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Milch tötet Blattläuse ab.