Alle Kategorien
Suche

Blatt-Gelatine richtig zubereiten

Blatt-Gelatine richtig zubereiten1:52
Video von Bianca Koring1:52

Wer ein Dessert mit fester Konsistenz zubreiten will, muss oft zur Blatt-Gelatine greifen. Damit sie keine Klumpen bildet, sollte man einige Hinweise beachten.

Was Sie benötigen:

  • Blatt-Gelatine
  • kaltes Wasser
  • Topf
  • Schneebesen

Blatt-Gelatine muss bei warmen und kalten Speisen unterschiedlich verarbeitet werden. Vor allem nach dem Auflösen der Gelatine müssen Sie aufpassen, dass die Masse in Ihren Speisen nicht zu schnell fest wird und somit nicht weiterverarbeitet werden kann.

Blatt-Gelee bei kalten Speisen

  1. Für kalte Desserts legen Sie die Blatt-Gelatine zuerst fünf bis zehn Minuten lang in ein Gefäß mit kaltem Wasser. Am besten legen Sie die Blätter dabei nacheinander und nicht übereinander in das Gefäß. Wenn die Gelatine weich geworden ist, schütteln Sie das Wasser ab.
  2. Setzen Sie ein Wasserbad auf und legen Sie die weiche Gelatine zusammen mit ein paar Esslöffeln Wasser in die Schüssel über dem Topf.
  3. Die Blatt-Gelatine zerfließt nun langsam. Rühren Sie ständig in der Gelatine, bis sich eine flüssige Masse gebildet hat.
  4. Nehmen Sie die flüssige Gelatine vom Herd und geben Sie nun zu der Gelatine ein paar Löffel von dem kalten Dessert hinzu. Verrühren Sie alles gut, denn hierbei können sich Klumpen bilden. Schütten Sie die Masse anschließend zu dem Rest des kalten Desserts hinzu und verarbeiten Sie die Masse wie gewohnt weiter.

Gelatine bei warmen Speisen

Bei warmen Speisen ist die Zubereitung etwas einfacher.

  1. Gehen Sie auch hier zunächst so vor, dass Sie die Blatt-Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  2. Wenn die Blatt-Gelatine schön weich ist, nehmen Sie sie heraus und lassen Sie sie abtropfen. Nun können Sie die Gelatine direkt in die warme Speise dazugeben und unter ständigem Rühren darin auflösen.
  3. Wenn Sie die Masse in Form gießen wollen, sollten Sie das sofort nach der Zubereitung des Desserts oder Gerichts machen, da die Blatt-Gelatine in den Gerichten sonst fest wird und sich nicht mehr verarbeiten lässt.

Verwandte Artikel

Redaktionstipp: Hilfreiche Videos