Eine Blase im Mund kann sehr unangenehm sein und in einigen Fällen zu starken Schmerzen führen. Zu den Ursachen dieser unangenehmen Symptomatik zählen beispielsweise eine geschwächte Immunabwehr oder schlecht sitzende Prothesen, die zu einer Flüssigkeitsansammlung des Gewebes führen. Nach der Ursachenabklärung können Sie das betroffene Schleimhautareal mit geeigneten Tinkturen oder Salben behandeln.
- 17.08.2011 Lara Marie Balzer
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Tinkturen aus Kamille, Salbei, Arnika, Rhabarberwurzel oder Myrrhe
- Gele mit Kamille und Lidocain
- Borax als Homöopathikum
So behandeln Sie eine lästige Blase erfolgreich
- Wenn Sie eine Blase im Mund erfolgreich behandeln möchten, sollte zunächst die Ursache der Symptomatik beseitigt werden. Schlecht sitzende Prothesen oder Zahnkronen korrigiert beispielsweise Ihr Zahnarzt.
- Behandeln Sie das betroffene Hautareal anschließend mit einer Mundspüllösung aus Kamille, Arnika und Salbei. Diese Tinkturen verfügen über entzündungshemmende und abheildene Eigenschaften und können direkt mit einem Wattestäbchen aufgetragen werden.
- Bei stärkeren Schmerzen können Sie zusätzlich Tinkturen aus Rhabarberwurzel oder Myrrhe einsetzen. Beachten Sie jedoch, dass es bei der Erstanwendung zu Hautirritationen und leichtem Brennen kommen kann.
- Bevorzugen Sie eine gelartige Zubereitung? In diesem Fall können Sie auf Produkte zurückgreifen, welche neben dem entzündungshemmenden Kamillenextrakt auch Lidocain enthalten, das als Lokalanästhetikum schmerzstillende Eigenschaften aufweist.
- Parallel zur äußerlichen Anwendung können Sie die Behandlung der Blase im Mund zusätzlich mit geeigneten Homöopathika zum Einnehmen ergänzen. In diesem Zusammenhang hat sich besonders das Einzelmittel Borax bewährt. In gut sortierten Apotheken erhalten Sie die hochwirksame Arznei in Form von Streukügelchen, Tabletten oder Tropfen.
- Achten Sie darüber hinaus auf eine intensive Mundhygiene, um eine zusätzliche bakterielle Infektion zu verhindern.
- Verzichten Sie während der gesamten Erkrankungsdauer auf Nikotin, Alkohol und scharfe Speisen.
- Bitte beachten Sie: Vor einer Behandlung sollten Ursachen wie Entzündungen oder hartnäckige Aphten als Ursache der Symptomatik vom Arzt abgeklärt werden. Wenn sich die Beschwerden nicht verbessern, sollte umgehend ein Mediziner aufgesucht werden.