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BKH-Kitten - so züchten Sie die Katzen

Viele Katzenhalter schätzen die besonderen Eigenschaften und das Aussehen der Britisch-Kurzhaar-Katzen und spielen mit dem Gedanken, die Tiere selbst zu züchten. Jedoch sollten Sie bei einer Zucht von BKH-Kitten einige Dinge beachten, damit Sie gesunde Katzen erhalten und zugleich nicht auf den Kosten für die Zucht sitzenbleiben.

Eine Katzenzucht kostet Zeit und Geld.
Eine Katzenzucht kostet Zeit und Geld. © Gabriela_P. / Pixelio

Das sollten Sie als Züchter von Kitten wissen

  • Bevor Sie sich dazu entscheiden, BKH-Kitten zu züchten, sollten Sie grundlegende Informationen zu Katzen, deren Krankheiten und auch über die Rasse selbst einholen. Besonders wichtig sind medizinische Grundlagen, damit Sie den Katzen im Notfall helfen können. Zudem sollten Sie Krankheiten und insbesondere Erbkrankheiten frühzeitig erkennen oder im besten Fall vermeiden können.

  • Wichtiges Grundlagenwissen für Züchter handelt von Genetik. Sie sollten als Züchter genau wissen, welche Erbgänge es gibt und welche Krankheiten und Verhaltensstörungen bei falscher Züchtung auftreten können.

  • Fachwissen zu den Rassestandards der Britisch-Kurzhaar-Katzen ist bei der Zucht besonders wichtig. Züchten Sie Katzen, die nicht den Standards entsprechen, dann werden Sie sie nur schwer verkaufen können.

  • Nicht zuletzt sollten Sie als Katzenzüchter viel Zeit und Geduld für die Tiere mitbringen, denn die Tiere benötigen insbesondere in den Anfängen viel Aufmerksamkeit.

Diese Kosten kommen bei einer BKH-Zucht auf Sie zu

  • Neben dem Wissen kommt es bei jeder Zucht auch auf die Elterntiere an. Bei diesen Tieren sollten Sie gut auf den Stammbaum achten. Bei guten Zuchtkatzen müssen Sie allerdings mit hohen Kosten rechnen, sodass direkt zu Beginn der Zucht hohe Kosten anfallen. Einen Deckkater müssen Sie nicht unbedingt kaufen. Den richtigen Britisch-Kurzhaar-Kater für Ihre Zucht können Sie zum Beispiel auf Ausstellungen finden. Die Deckgebühr liegt häufig bei einigen Hundert Euro und auch die Fahrtkosten sollten Sie einplanen, denn der passende Deckkater lebt nicht immer in direkter Nähe.

  • Die zweifellos populärsten Rassekatzen sind wohl Perserkatzen. Da die Zucht von …

  • Gute Zuchttiere können Sie bei einem Züchter kaufen, der einem Verein angeschlossen ist. Dadurch stellen Sie sicher, ein gesundes Tier aus guter Haltung zu erhalten, und auch für Ihre Zucht selbst ist es von Vorteil, dass Sie einem anerkannten Verein angehören. Das ist eine gute Grundlage für eine Zucht.

  • Weitere Kosten kommen für medizinische Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Entwurmungen auf Sie zu. Die medizinische Vorsorge ist besonders bei Zuchttieren wichtig, damit eventuelle Krankheiten nicht an die Nachkommen weitergegeben werden. Auch die BKH-Kitten müssen in den Anfängen häufig zum Tierarzt. Auch Schwangerschaftsuntersuchungen kosten zusätzliches Geld. Kommt es zu Komplikationen, dann müssen eventuell Röntgenaufnahmen und andere Untersuchungen durchgeführt und bezahlt werden.

  • Das Futter für die Tiere sollte hochwertig sein, sodass die laufenden Unterhaltskosten für die Katzen nicht unerheblich sind. Gibt es Probleme bei der Aufzucht, dann muss eventuell auch spezielle Aufzuchtsmilch gekauft werden. Dazu kommen natürlich noch die regulären Kosten eines Katzenhalters, wie zum Beispiel für Katzenstreu, Pflegemittel und Ausstattung.

  • Weiterer finanzieller Aufwand fällt zum Beispiel durch die Anfertigung eines Gesundheitszeugnisses, für einen Stammbaum und auch für den EU-Heimtierpass an.

Die Kosten fallen bei einer Zucht an, noch bevor Sie das erste Geld durch den Verkauf der Katzen eingenommen haben. Deshalb ist neben dem Wissen und der Fürsorge auch ein gutes Startkapital wichtig.

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