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Biotische und abiotische Faktoren - Bedeutung

In Naturkundebücherrn oder biologischen Zeitschriften tauchen häufig die Begriffe "biotische und abiotische Faktoren" auf. Doch welche Bedeutung verbirgt sich eigentlich hinter diesen Fachwörtern? Auch ohne biologisches Hintergrundwissen können Sie die beiden Begriffe leicht nachvollziehen.

Biotische Faktoren beinhalten beispielsweise Räuber-Beute-Beziehungen.
Biotische Faktoren beinhalten beispielsweise Räuber-Beute-Beziehungen.

Das sind abiotische Faktoren

  • Biotische und abiotische Faktoren können leicht voneinander unterschieden werden. Beide Begriffe umschreiben die vorliegenden Lebensbedingungen eines Organismus, wobei zu den abiotischen die chemischen und physikalischen, zu den biotischen die lebenden Lebensbedingungen gezählt werden müssen.
  • Abiotische Faktoren sind beispielsweise Einflüsse von Licht und Temperatur auf Pflanzen und Tiere. So beeinflusst die Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung beispielsweise die Wuchshöhe von Pflanzen, während die Temperaturhöhe die Entwicklung und die Aktivität mitbestimmt.
  • Für Pflanzen ist weiterhin die Bodenbeschaffenheit von besonderer Bedeutung. So wird das Wachstumsverhalten unter anderem von der Körnigkeit der Erde, dem pH-Wert und dem Mineraliengehalt beeinflusst.
  • Auch die Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit spielen als abiotische Faktoren eine große Rolle.

Biotische Faktoren - leicht verständlich

  • Artgenossen spielen als biotische Faktoren eine große Rolle. So bildet sich bei Lebewesen der gleichen Art beispielsweise eine intraspezifische Konkurrenz aus.
  • Kubische Gleichungen, in denen die Unbekannte "x" als Kubikzahl vorkommt, sind nicht …

  • Doch auch zwischen den Arten kommt es zum Konkurrenzverhalten. Biologen sprechen hierbei von der interspezifischen Konkurrenz.
  • In diesem Zusammenhang spielt auch die Räuber-Beute-Beziehung eine große Rolle. So stellt beispielsweise die Katze einen typischen Räuber dar, die als Beute Mäuse oder Vögel wählt. Dieser Prozess gehört ebenfalls zu den biotischen Faktoren.
  • Zu den biotischen Lebensbedingungen zählen ferner Einflüsse durch Parasiten und Krankheitserreger.
  • Für die grundlegende Unterscheidung der beiden Begriffe merken Sie sich: Biotisch bedeutet "belebt", abiotisch meint "unbelebt".


 

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