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Bildvergrößerungsprogramm - so nutzen Sie's

Es gibt wunderschöne Bilder, deren Format jedoch zu klein ist. Wenn Sie diese Vorlagen für einen Anlass mit entsprechender Auflösung benötigen und sie dementsprechend anpassen, werden die Fotos nur unnötig pixelig. Um sie dennoch für sich nutzen zu können, steht Ihnen ein Bildvergrößerungsprogramm als wichtige Hilfe zur Verfügung.

Mit einem Bildvergrößerungsprogramm gelingt das Wunschformat.
Mit einem Bildvergrößerungsprogramm gelingt das Wunschformat.

So lassen Sie Ihr Bildvergrößerungsprogramm arbeiten

Ihnen muss bewusst sein, dass ein Bildvergrößerungsprogramm keine Wunder vollbringt. Von utopischen Vorstellungen aus sämtlichen Agentenfilmen dürfen Sie sich nicht täuschen lassen, denn diese Software schafft auch nur eine Neuberechnung der vorhandenen Bildpunkte. Für minimale Vergrößerungen hilft Ihnen folgender kleiner Trick.

  1. Wichtig ist, dass Sie erst einmal das Bild als eine neue Ebene anlegen. Dies macht eine ständige Kontrolle und Rückführung der Ergebnisse möglich. Ihre Anwendung ist demzufolge bis zum Speichern nie endgültig.
  2. Dann vergrößern Sie den ganzen Ausschnitt auf mindestens die doppelte Bildgröße. Sie sehen jetzt eine pixelige Angelegenheit.
  3. Anschließend betätigen Sie den Scharfzeichnungsfilter. Übertreiben Sie ruhig bei den Eingaben, da sie nicht endgültig sind. Hierbei stellen Sie den Radius ein und wählen die Größe der Kontrastgrenzen.
  4. Mit dem Schwellenwert regeln Sie nun die Erkennung dieser Übergänge zwischen helleren und dunkleren Bereichen.
  5. Rechnen Sie das Bild dann auf die gewünschte Bildgröße herunter. Dabei werden die Kontraste automatisch auf den viel kleineren Raum verteilt und das Bild erscheint trotz größerer Ausmaße viel schärfer als bei bloßem Aufziehen.

Nutzen Sie Software für größere Ausmaße Ihrer Fotos

Sie werden kein Bildvergrößerungsprogramm finden, das zum einen sehr günstig und zum anderen sehr leistungsstark ist. Hier müssen Sie schon Kosten einplanen, um eine Profisoftware zu erhalten.

  1. Suchen Sie im Internet nicht nach kostenlosen Downloads. Diese werden Sie nur enttäuschen, Ihnen Zeit rauben oder auch einen Virus auf den Rechner spielen.
  2. Erkundigen Sie sich nach einer Testversion oder kaufen sich gleich die Profisoftware.
  3. Dann skalieren Sie das Bild in kleinen Schritten auf das gewünschte Maß. Dies sollte ungefähr mit 5-%-Erweiterungen auch bei Ihnen funktionieren.
  4. Nach jeder Vergrößerung schärfen Sie das Bild. Übertreiben Sie hierbei die Einstellungen nicht, da das Bild sonst nicht flüssig erscheint.
  5. Jetzt entfernen Sie nur noch das Rauschen.
  6. Und schon können Sie die nächste Vergrößerungsrunde beginnen. Fahren Sie so fort, bis Sie die gewünschte Größe erreicht haben.
  7. Durch die schrittweise Vergrößerung können Sie im Bild die Farbinformationen viel besser erhalten, als wenn Sie es auf einmal auf die Ausgabegröße anpassen.

Die Interpolation ist in jedem Bildvergrößerungsprogramm eine hilfreiche Möglichkeit für die gewünschte Anpassung der Bildmaße. Sie kann jedoch nur aus den gegebenen Farb- und Helligkeitswerten etwas hervorzaubern, sodass das übertriebene Maximieren keine Anhaltspunkte mehr liefert und das Bild „verschwimmt“ und flau wird.

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