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Bikini-Rasur - so funktioniert die Nassrasur

Neben den Achseln und den Beinen gehört auch die Bikini-Rasur mittlerweile zum Standard in Sachen Körperpflege. Ist ein Strandurlaub oder der Aufenthalt im Freibad geplant, sollten Sie besonders gründlich vorgehen. Verirren sich beim Toben im Wasser einzelne Härchen nach draußen, ist das nicht nur peinlich, sondern auch für die meisten ein unästhetischer Anblick.

Beauty-Sünden am Strand vermeiden
Beauty-Sünden am Strand vermeiden © Marc Tollas / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Haarschere
  • Nassrasierer
  • Ersatzklingen
  • Rasierschaum, -gel, oder -mousse
  • Spiegel
  • ausreichend Licht
  • Heilsalbe
  • Babypuder

Vor der Bikini-Rasur

  • Kaufen Sie sich einen Rasierer und Ersatzklingen, wählen Sie für den Anfang eine Eigenmarke, da diese günstiger in der Anschaffung sind als Markenrasierer.
  • Anfänger sollten ein Modell mit Klingenschutz wählen, um Verletzungen zu vermeiden.
  • Entscheiden Sie sich für ein Rasierprodukt, Sie haben die Wahl zwischen Rasierschaum, -gel oder -mousse. Probieren Sie aus, mit welchem Produkt Sie am besten zurechtkommen.
  • Wählen Sie Produkte, die ohne Parfum und andere Duftstoffe auskommen. Haben Sie allgemein empfindliche Haut, sollten Sie sich für ein Hautbalsam entscheiden. Anfangs können Sie die Nassrasur auch mit einem Duschgel durchführen, das Sie regelmäßig verwenden und gut vertragen.
  • Bevor Sie ein neues Produkt austesten, tragen Sie es zunächst nur an einer kleinen Stelle auf, um allergischen Reaktionen vorzubeugen.

Anleitung für die Nassrasur der Bikinizone

  1. Kürzen Sie zunächst Ihre Haare mit einer kleinen Haarschere ein. Umso kürzer die Härchen sind, desto einfacher können Sie die Bikini-Rasur durchführen.
  2. Duschen oder baden Sie vor der Rasur, auf diese Weise werden die Haare weich und geschmeidig - sie lassen sich leichter entfernen. Haben Sie Erfahrung, können Sie sich auch unter der Dusche rasieren.
  3. Stellen Sie einen großen Spiegel bereit und stellen sicher, dass Ihnen genügend Licht zur Verfügung steht.
  4. Schäumen Sie Ihre Intimzone gut ein, nach jedem Strich sollten Sie erneut etwas Mousse oder Gel auftragen, um die Haut nicht zu reizen.
  5.  Ziehen Sie mit einer Hand die Haut glatt, mit der anderen Hand führen Sie den Rasierer. Besonders bei den Schamlippen müssen Sie vorsichtig sein. Ziehen Sie die linke äußere Schamlippe nach rechts straff, die rechte Schamlippe nach links.
  6. Ziehen Sie den Rasierer in Wuchsrichtung langsam und ohne großen Druck auszuüben über die Haut.
  7. Rasieren Sie anfangs nur einen kleinen Streifen ab und beobachten ein paar Tage lang, wie sich Ihre Haut verhält. Später können Sie mehr Haare entfernen. Entscheiden Sie sich für einen Stil und bedenken, dass Ihre Haare bis zu 10 Wochen brauchen, bis sie in der vollen Länge wieder nachgewachsen sind.

Nach der Bikini-Rasur

  • Pflegen Sie Ihre Haut nach der Rasur mit einer milden Lotion oder Creme. Auch Babyöl ist geeignet. Achten Sie hierbei erneut auf gut verträgliche Produkte. Alkoholhaltige Produkte reizen die Haut jedoch zusätzlich.
  • Bevorzugen Sie enge Kleidung oder schwitzen Sie besonders viel in der Bikinizone, können Sie ein Babypuder auftragen, dieses bindet die Feuchtigkeit und verhindert, dass Ihre Haut gereizt wird. Eine Heilsalbe mit Zink oder Ringelblumensalbe beruhigt den rasierten Bereich zusätzlich.
  • Wiederholen Sie die Rasur alle 2-3 Tage. Täglich sollten Sie nicht rasieren, um die Haut nicht übermäßig zu reizen.
  • Bilden sich Pickel oder haben Sie andere gereizte Stellen im Intimbereich, sollten Sie mit der Intimrasur ein paar Tage warten.

Jede Frau ist anders und verträgt unterschiedliche Produkte individuell gut oder schlecht. Sind Sie Anfängerin in Sachen Bikini-Rasur, werden Sie wohl oder übel eine Experimentierphase durchleben, bevor Sie die für Sie besten Produkte gefunden haben.

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