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Bienenstachel entfernen - das sollten Sie beachten

Insektenstiche werden in Deutschland überwiegend durch Bienen und Wespen verursacht. Stiche durch Hornissen, Hummeln und Bremsen sind eher selten. Während Wespen ihren Stachel durch den Stich nicht verlieren, bleibt er nach einem Bienenstich häufig in der Haut stecken. Warum ein Bienenstachel schnell aus der Haut entfernt werden sollte, und wie Sie dabei am besten vorgehen, erfahren Sie hier.

Bienen sind normalerweise friedliche Tiere.
Bienen sind normalerweise friedliche Tiere.

Warum ein Bienenstachel in der Haut stecken bleibt

  • Wenn Sie von einer Biene gestochen worden sind, und der Stachel in der Haut stecken bleibt, dann sind Sie von einer „Arbeiterin“ der Honigbiene gestochen worden, denn nur diese lassen ihren Stachel im Stichkanal zurück.
  • Dass der bis zu 3 mm lange Stachel in Ihrer Haut stecken bleibt, hat zwei Gründe: der Stachel hat einen Widerhaken und die Verankerung des Giftapparates in der Biene selbst ist nur sehr schwach ausgebildet. Anders ist das bei den Wespen und Hornissen, die ihren Stachel nach dem Stich mitnehmen und es sogar schaffen, Sie im Vorbeiflug zu stechen.
  • Wenn Sie sich einen Bienenstachel genau anschauen, erkennen Sie am Ende des Stachels eine kleine Giftblase, in der sich das Insektengift befindet. Selbst wenn die Biene sich nach einem Stich von ihrem Stachel getrennt hat, kann die anhängende Giftblase weiterhin Gift in den Stichkanal pumpen.

Ein Giftstachel sollte schnellstmöglich entfernt werden

  • Wenn Sie von einer Biene gestochen worden sind, sollten Sie schnell nachschauen, ob eventuell der Stachel samt Giftblase in Ihrer Haut stecken geblieben ist.
  • Wenn ja, sollten Sie den Stachel sofort entfernen, damit nicht noch mehr Sekret aus der Giftblase in die Haut eindringen kann.
  • Für die Entfernung wird man Ihnen immer wieder empfehlen, den Bienenstachel nicht am hinteren Ende mit den Fingern zu fassen, damit nicht unnötigerweise das restliche Gift aus der Drüse in das Gewebe entleert wird. Stattdessen soll man den Stachel mit einem Messer oder anderen scharfkantigen Gegenstand von der Haut abkratzen.
  • Entscheidend für die von Ihrer Haut aufgenommen Giftmenge ist jedoch weniger die Art und Weise, wie Sie den Stachel entfernen, sondern mit welcher Schnelligkeit. Die Giftblase besitzt nämlich eigene Muskel- und Nervenzellen und kann, obwohl die Biene schon längst über alle Berge ist, ihr Sekret weiter in das Gewebe pumpen. Bevor Sie also nach einem scharfkantigen Gegenstand suchen, sollten Sie den Bienenstachel schnell mit dem Finger wegschnippen.
  • Bedenken Sie, dass durch den Geruch des Bienengiftes weitere Bienen angelockt werden können.
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