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Bienenbaum richtig pflegen - so geht's

Neben anderen Pflanzen wie Birn- und Apfelbäumen kann auch ein Bienenbaum im Garten angepflanzt werden. Dabei sollten die wesentlichen Faktoren und Bedürfnisse des Baumes berücksichtigt werden.

Ein Bienenbaum lockt effektiv Insekten an.
Ein Bienenbaum lockt effektiv Insekten an.

Was Sie benötigen:

  • Spaten
  • Humus
  • Kompost
  • gewaschenen Sand
  • Lehm
  • organischen oder mineralischen Volldünger

Der Bienenbaum - Nahrungsquelle im Spätsommer

Der Bienenbaum stellt eine hervorragende Nahrungs- und Pollenquelle für alle Nektar suchenden Insekten dar. Damit dieser richtig gedeiht, sollte der Baum richtig gepflegt werden.

  • Im Sommer verblühen nach und nach alle Blütenpflanzen und auch die Nektar- und Pollenquelle der Bäume versiegt zur späteren warmen Jahreszeit allmählich. Daher haben die fleißigen Bienen, Hummeln und andere Nutztiere oft Probleme, sich und die neue Generation zu ernähren.

  • Nicht nur Insekten wie Hummeln, Bienen, Wespen und Co., sondern auch Vögeln bietet das Blütenmeer des Bienenbaumes als Vogelnährgehölz im Spätsommer eine willkommene Futterspende.

  • Sie können den Bienenbaum sehr gut im Garten einpflanzen, wenn Sie ohnehin unter einer Bienenplage leiden. Denn auf diese Weise werden die Nektar suchenden Insekten dort wie magisch hingeleitet, sodass die Tiere sich nicht mehr um den Kaffeetisch kümmern, sondern direkt zur attraktiveren Futterquelle fliegen.

Die Insektenpflanze richtig versorgen

Damit der Bienenbaum in Ihrem Garten richtig angeht, sollten Sie das Gehölz von Beginn an richtig pflegen und versorgen. Sie können den Baum ganzjährig pflanzen, sollten aus Gründen der Akklimatisierung allerdings das Frühjahr als Beginn der Vegetationsphase nutzen.

  • Damit Ihr Bienenbaum auch gut angeht, sollten Sie ein entsprechend großes Pflanzloch ausheben und dieses vorbereiten. Der 12 bis 20 Meter hohe Baum sollte entsprechend eine gute Starthilfe erhalten, damit auch die Ausbildung der Triebe, Stämme und vor allem auch Blüten im Juni bis Oktober gefördert wird. Das Pflanzloch sollte vom Volumen her circa dreimal so hoch und breit wie der Wurzelballen des Bienenbaumes sein. 
  • Der Bienenbaum wächst auf unterschiedlichen Böden und kommt mit diversen klimatischen Bedingungen als robuste Pflanze sehr gut zurecht. Sie können allerdings das Pflanzloch mit Kompost, Lehm und Sand füllen, sodass der Bienenbaum sehr gut anwächst. Setzen Sie den Baum so in das Pflanzloch, dass dieser eine gute Standfestigkeit hat, und füllen Sie das Pflanzloch mit Mutterboden bzw. Humus auf. Einen Bienenbaum ohne Wurzelballen, der lediglich nackte Wurzeln besitzt, sollten Sie umso besser mit Erde im ausgehobenen Pflanzloch fixieren. Klopfen Sie die Erde des Pflanzloches nach dem Pflanzen platt und lassen Sie eine Mulde, sodass sich Regen- und Gießwasser sammeln und den Bienenbaum so versorgen kann.
  • Vor allem in der Anfangszeit sollte der Bienenbaum gut gewässert werden. 
  • Rückschnitte sollten Sie zum Herbst hin dann vornehmen, wenn der Bienenbaum vor allem hoch und nicht buschig wachsen soll. Sie sollten sauberes und scharfes Schnittwerkzeug zum Beschneiden nutzen, um Quetschungen am Bienenbaum und seinen Trieben zu vermeiden.
  • Auch sollten Sie im Frühjahr für eine kräftige Blüte mineralischen oder organischen Volldünger verwenden. Achten Sie allerdings auf die richtige Menge nach Herstellerangaben, sodass die feinen Wurzeln des Bienenbaumes nicht durch zu hohe Düngergaben verbrennen und absterben. Grundsätzlich sollten Sie nur bei feuchtem Erdreich Ihren Bienenbaum düngen, sodass eventuelle Überdosierung sich nicht massiv schädigend auswirken kann.

Platzieren Sie Ihren Bienenbaum grundsätzlich in einiger Entfernung von Terrassen oder Spielstätten für Kinder. Nur so können Sie unbeschadet die Vorzüge des Gehölzes nutzen, ohne gestochen zu werden.

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