Biene oder Wespe? - So lernen Sie die Insekten unterscheiden

Die Wespe hat die typische Musterung. Die Wespe hat die typische Musterung.
Viele Menschen haben Probleme, Biene, Hornisse und Wespe zu unterscheiden. Oft löst ein Zusammentreffen mit ihnen eine regelrechte Panik aus. Vor allem Allergiker sollten hier besonders vorsichtig sein. Die folgenden Hinweise sollen Ihnen eine kleine Hilfe geben, diese Tiere besser unterscheiden zu können.
Elke Beckert
16.11.2011 Elke Beckert
Themen der Anleitung Biene Freizeit Garten Hornisse Insekten Wespe
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Umgang mit der Biene und den anderen Insekten

  • Eine einzelne Biene hat im Kampf gegen eine Hornisse oder Wespe keine Chance, zu überleben. Treten sie als Schwarm auf, sieht das schon ganz anders aus. Sind Bienen, Hornissen oder Wespen in der Nähe, sollten Sie auf jeden Fall nicht in Panik geraten, sondern Ruhe bewahren. Hornisse und Biene sollten Sie nicht verscheuchen, sie würde sich angegriffen fühlen und wahrscheinlich zustechen.
  • Ein wesentlicher Unterschied zwischen Biene, Wespe und Hornisse besteht darin, dass die Biene, wenn sie einen Menschen gestochen hat, stirbt, im Gegensatz zu Wespe und Hornisse, die einen Stich ohne Probleme überleben. Die Biene ist auch diejenige, die uns den gesunden und schmackhaften Honig liefert, der dann, dank der Imker, zu vielen anderen Produkten weiterverarbeitet wird.
  • Die Nester der Biene, Wespe oder Hornisse dürfen nicht einfach entfernt, sondern nur umgesiedelt werden. Das allerdings sollten Sie nur ausgebildeten Fachleuten, wie z. B. der Feuerwehr überlassen. Oder man wartet ein Jahr ab, da die Nester der Hornissen und Wespen nur ein Jahr lang bewohnt werden.

Unterschiede zwischen Wespe, Hornisse und Biene

Die Biene, Wespe und Hornisse sind eigentlich leicht voneinander zu unterscheiden:

  • Die gelb-schwarze Musterung ist bei der Biene nicht vorhanden, sie ist in der Regel braun. Allein durch den am Hinterleib befindlichen Haarkranz kann der Eindruck von Streifen entstehen.
  • Die sogenannten Sandbienen richten ihre Nester in Gängen im Boden oder an sandigen Plätzen wie beispielsweise auf Spielplätzen ein, indem sie sich dort eingraben. Die Eingänge zu den Nestern sind meist an kleinen Sandhügeln oder Löchern im Boden zu erkennen. Die Sandbienen stehen unter Naturschutz, und stellen keine Gefahr für den Menschen dar.
  • Die Mauerbiene, eine weitere Unterart der Biene, legt ihre Eier, wie der Name schon sagt, in Mauerrisse und Mauerlöcher ab. Sie gehört zu den sogenannten Solitärbienen, d. h. sie leben als Einsiedlerbienen. Der Nestzyklus dauert hier, wie auch bei der Sandbiene von Mai bis August.
  • Sowohl die Wespe als auch die Hornisse verfügen im Gegensatz zur Biene über eine deutlich erkennbare gelb-schwarze Musterung. Genau diese Musterung ist es auch, die vielen Menschen Angst einjagt. Die Wespe ist auch diejenige, die im Sommer oft an Ihren Speisen sitzt. Eine Biene werden Sie da nicht finden.
  • Bei der Wespe wird zwischen Lang- und Kurzkopfwespe und der Feldwespe unterschieden. Der Unterschied zwischen Lang- und Kurzkopfwespe ist nur sehr schwer erkennbar. Er zeigt sich im Abstand der Kauwerkzeuge zum unteren Augenrand. Ihre hängenden Nester sind etwa fußballgroß und etagenförmig aufgebaut. Nester in dieser Größe sollten Sie nicht mehr umsetzen lassen, da der Zyklus des Nestbaus bei dieser Wespe bereits nach zwei Monaten (Mai bis Juni) abgeschlossen ist.
  • Im Gegensatz zur Langkopfwespe baut die Kurzkopfwespe ihre Nester vor allem im Boden. Die Größe ihrer Nester ist etwa doppelt so groß wie bei denen der Langkopfwespe. Der Nestbau dauert hier von April bis Ende Oktober. Bei dieser Wespenart kann es passieren, dass sie immer wieder an der gleichen Stelle ihr Nest bauen und das über mehrere Jahre.
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