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Beziehungskrise - was tun bei Problemen in der Partnerschaft?

Jede Beziehung hat ihre eigene Dynamik und durchläuft Höhen und Tiefen. Wann Krisen auftreten und wie schwer sie sein werden, lässt sich nicht vorhersagen. Dementsprechend sind die Wege, die aus einer Krise führen, vielfältig. Denn jedes Paar entwickelt eigene Strategien. Es gibt einige Grundregeln, die den Umgang mit der Beziehungskrise erleichtern.

Den Weg aus einer Beziehungskrise zu finden, ist sehr beschwerlich.
Den Weg aus einer Beziehungskrise zu finden, ist sehr beschwerlich.

Was Sie benötigen:

  • Geduld
  • Offenheit
  • Respekt

Beziehungskrisen in der Partnerschaft meistern

  • Geduld haben: Eine Beziehungskrise entsteht nicht innerhalb weniger Tage, ihr geht eine langsame Entwicklung voraus, die über Monate, manchmal sogar über Jahre zum Ausbruch führt. Dementsprechend sollten Sie mit sich und Ihrem Partner bei Beziehungsproblemen geduldig sein. Eine über einen so langen Zeitraum eingeläutete Krise lässt sich nicht mit wenigen Worten bereinigen.
  • Reden können: Wenn Sie Ihre Beziehungskrise überwinden wollen, ist die Grundvoraussetzung, dass Sie die gemeinsame Sprache nicht verloren haben. Paare, die sich nichts mehr zu sagen haben, werden nicht wieder zueinander finden.
  • Respekt haben: Wenn Sie Ihre Beziehung retten möchten, sollten Sie in sich hineinhorchen, ob der Respekt gegenüber Ihrem Partner noch vorhanden ist. Sie sollten schon um der Partnerschaft willen ehrlich sein. Haben sich Respekt und Zuneigung bereits in Mitleid, Ärger oder gar Hass gewandelt, wird es umso schwerer, wieder zueinander zu finden.
  • Vergangenes zurücklassen: Erwarten Sie nicht, dass sich Ihre alte Beziehung wiederherstellen lässt. Die Erfahrungen, die Sie nun miteinander machen, werden Ihr Zusammenleben ergänzen. Aus einer gemeinsam überstandenen Krise, etwa einer Affäre oder ein Fremdgehen, kann ein Paar sehr viel Kraft schöpfen, wenn es gelingt, die gemachten Erfahrungen in das Zusammenleben zu integrieren.
  • Krise als Chance begreifen: Dieser Slogan wird oft von Pädagogen verwendet und erscheint dem streitenden Paar wie der blanke Hohn. Wie soll man einer schmerzhaften Auseinandersetzung etwas Positives abgewinnen? Im ersten Augenblick wird das nicht gelingen, doch tatsächlich wird das gemeinsame Überwinden von Hürden, sie als Paar zusammenschweißen. Eine Partnerschaft erweist sich erst als tragbar, wenn sie auch Krisen übersteht.
  • Sich Hilfe suchen: Hilfe von außen anzunehmen, ist ein sehr schwerer Schritt. Niemand kann sich leicht eingestehen, ein Problem nicht selbst lösen zu können. Die Objektivität und Professionalität, mit der ein Berater oder eine Beraterin Ihren „Fall“ betrachtet, hilft jedoch die Position und das Handeln Ihres Partners nachzuvollziehen. Gerade wenn Sie nicht mehr miteinander reden können, bringt ein Berater das Gespräch wieder in Gang.
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