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Beziehungsangst – so erkennen Sie sie

Wer unter Beziehungsangst leidet, macht nicht nur sich selbst das Leben schwer. Doch leider lassen sich diese lähmenden Ängste nicht einfach ausschalten. Die Ursachen sind vielfältig. Wichtig ist, dass Sie zunächst erkennen, ob Sie unter solchen Änsten leiden. Nur dann können Sie auch daran arbeiten.

Angst lähmt alles Handeln
Angst lähmt alles Handeln © Gerd Altmann / Pixelio

Beziehungsangst in der Partnerschaft – so erkennen Sie sie

  • Wenn Sie ständig befürchten, dass der Partner Sie verlässt, leiden Sie unter Beziehungsangst. Vielleicht sind Sie ohne Vater aufgewachsen oder haben erlebt, wie der eine Elternteil den anderen verlassen hat. Das kann unter Umständen dazu führen, dass Sie selbst Angst vor diesem Verlassenwerden entwickeln.
  • Ein ständiges Kontrollieren des Partners ist ein nicht zu übersehendes Warnsignal. Erschrecken Sie, wenn Ihr Partner eine SMS bekommt? Möchten Sie sie am liesten sofort lesen, um sicherzugehen, dass kein Nebenbuhler sie gesendet hat? Tun Sie das vielleicht sogar ab und zu oder häufiger? Wenn Sie glauben, Ihren Partner kontrollieren zu müssen, haben Sie kein Vertrauen zu ihm.
  • Eifersucht ist in den meisten Fällen darin begründet, dass man sich selbst minderwertig fühlt. Vielleicht haben Sie Angst, dass Ihr Partner "etwas Besseres" findet als Sie. Oder Sie befürchten, dass ihm etwas fehlt, das Sie ihm nicht geben können. Gehen bei Ihnen sofort die Alarmglocken los, sobald Ihr Liebster nur mit einem/einer Fremden spricht, dann haben Sie Beziehungsangst.

Wenn Sie vor Angst keine Beziehung eingehen

  • Manche Menschen führen über lange Zeit nur Pseudo-Beziehungen. Das sind meist Beziehungen, die auf einer Art Suchtverhalten basieren: süchtig nach Sex, süchtig nach Romanzen etc. Wenn Sie bemerken, dass Sie eine längere Partnerschaft nicht hinbekommen, könnte es sich um ein solches Suchtverhalten handeln. Süchtig machende Liebe ist keine Liebe.
  • Solches Verhalten lässt darauf schließen, dass Sie vor der Nähe zu sich selbst fliehen und Nähe nur bei anderen finden.
  • Wenn Sie miterlebt haben, wie Ihre Eltern einen Rosenkrieg führen, einer vielleicht sogar Alkoholiker ist und die Ehe in Trümmern liegt, mag das eine Angst vor Beziehungen in Ihnen verursachen. Sie haben ja gesehen, wie das endet. Daher lassen Sie sich gar nicht erst auf echte Beziehungen ein.

"Das gebrannte Kind scheut das Feuer" ist eine vorübergehende Erscheinung im Liebesleben des Menschen. Sind die alten Wunden erst einmal verheilt, ist ein Neuverlieben in den meisten Fällen überhaupt kein Thema und passiert genau dann, wenn Sie am wenigsten damit rechnen.

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