- 16.11.2011 Marco Montalbano
- gute Ausdrucksfähigkeit
Ein gutes Bewerbungsschreiben als Servicekraft erstellen
Versetzen Sie sich in die Situation desjenigen, der die Stelle zu vergeben hat. Überlegen Sie, was Sie dann gern in einem Bewerbungsschreiben als Servicekraft lesen würden. Dann bringen Sie das in Einklang mit Ihren eigenen Erfahrungen und Kenntnissen.
- Bleiben Sie stets korrekt und förmlich höflich in Ihrer Ausdrucksweise. Das Bewerbungsschreiben als Servicekraft sollte erst einmal den allgemeinen Standards für Schreiben dieser Art entsprechen, bevor es an die Details geht.
- Achten Sie auch auf korrekte Grammatik und bei der ausgedruckten Variante, auf sauberes, ungeknicktes Papier. Dies klingt im ersten Moment vielleicht banal oder nebensächlich, ist aber ausschlaggebend als allererster Eindruck, den Ihr Schreiben vermittelt - und dieser sollte so gut wie möglich sein.
- "Wuchern" Sie in dem Bewerbungsschreiben als Servicekraft ruhig mit Ihren Pfunden, also halten Sie nicht mit bisher im Bereich erworbenen Erfahrungen hinterm Berg. So sollten Sie beim Vorhandensein langjähriger Erfahrungen davon schreiben. Wenn Sie bisher nur wenig Arbeitserfahrung im Bereich haben, ist es sinnvoll von, "umfangreichen Kenntnissen" zu sprechen, die Sie trotz des kurzen Zeitraums erwerben konnten.
- Servicekräfte sollten zuverlässig und vor allem motiviert sein. Verweisen Sie daher auf jeden Fall auf Ihre Bereitschaft zur Leistung und Engagement. Das ist es, was jeder zukünftige Chef gern hört. Übertreiben Sie aber dabei nicht und bleiben Sie "auf dem Teppich". Denn überzogen dargestellt, verkehren sich solche Aussagen schnell in das Gegenteil.
Seien Sie ehrlich in Ihrer Bewerbung
- Die Angaben, die Sie machen, sollten - zumindest ansatzweise - der Realität entsprechen. Wer einen Ferrari verspricht und nur einen VW-Lupo liefert, muss spätestens mittelfristig mit Problemen rechnen. Darum gilt hier "ehrlich währt am längsten" mit Einschränkungen.
- Negative Arbeitserfahrungen, die Sie nach sehr kurzer Zeit wieder aufgeben mussten, sollten Sie natürlich nicht erwähnen. Es ist normal und auch in Ordnung, sich in einem Bewerbungsschreiben von seiner besten Seite zu präsentieren und gute Eigenschaften sowie Vorteilhaftes zur eigenen Person besonders hervorzuheben.
- Gut ist auch, wenn Sie schon im Bewerbungsschreiben mit einbauen, warum bisherige Beschäftigungsverhältnisse beendet wurden. Plausible Erklärungen, die am Rande geliefert werden, sind unaufdringlich und stärken den positiven Gesamteindruck. Beispielsweise könnten Sie erwähnen, dass Sie ein Verhältnis aus Studiengründen, wegen eines längeren Auslandsaufenthalts etc. beendet haben.