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Bewerbungsschreiben als Call-Center-Agent - darauf sollten Sie achten

Gute Mitarbeiter sind für Call-Center wertvolle Personen, denn sie sorgen für die Zufriedenheit der Kunden. Wenn Sie ein Bewerbungsschreiben als Call-Center-Agent verfassen, sollten Sie auf einige Dinge achten, damit dieses entsprechend positiv aufgenommen wird und Ihre Chancen auf ein Bewerbungsgespräch und eine Anstellung steigen.

Eine Call-Center-Agent-Bewerbung sollte aussagekräftig sein.
Eine Call-Center-Agent-Bewerbung sollte aussagekräftig sein.

Was Sie benötigen:

  • Zielstrebigkeit

So verfassen Sie ein gutes Bewerbungsschreiben als Call-Center-Agent

Es gibt einige Grundregeln und ein paar spezifische Dinge, die es zu beachten gilt, wenn Sie ein wirklich wirkungsvolles Bewerbungsschreiben als Call-Center-Agent aufsetzen möchten. Oberste Priorität sollte eine klare Struktur sein, die eine schnelle Aufnahme der Informationen durch den Personaler ermöglicht und natürlich ein Inhalt, der diesen überzeugt.

  • Halten Sie sich bei dem Bewerbungsschreiben als Call-Center-Agent an die Schreib- und Gestaltungsregeln der DIN 5008. Der inhaltliche Aufbau des Anschreibens sollte nach der allgemeinen Begrüßungsformel und Nennung des Wegs, wie Sie von der Stellenausschreibung erfahren haben, gleich zum Punkt kommen und in wenigen Sätzen Ihre Person beschreiben und warum Sie genau der oder die Richtige wären. Personaler haben wenig Zeit und finden Bewerbungen gut, die es ihnen erlauben, die für sie wichtigen Informationen zügig aufnehmen zu können.
  • Bieten Sie danach an, für Rückfragen zur Verfügung zu stehen und lassen Sie sofort eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse folgen. Am kommen wieder Grußformeln und am besten eine Bemerkung, dass Sie sich auf die Antwort freuen. Zuletzt folgt der Anlagenvermerk. Es ist besser, wenn Sie eine Auflistung der beigefügten Unterlagen folgen lassen, auch wenn heute meist darauf verzichtet wird, was bei einer Bewerbung aber ratsam ist.
  • Prüfen Sie Ihren gesamten Werdegang auf Erfahrungen, die Sie für die Stelle qualifizierten könnten, und bringen Sie diese in das Bewerbungsanschreiben ein. Waren Sie beispielsweise Verkäufer, erwähnen Sie dies und bringen ein, dass Sie dabei Ihre kommunikativen Fähigkeiten perfektionieren konnten.
  • Hatten Ihre bisherigen Jobs wenig mit zwischenmenschlicher Kommunikation zu tun, müssen Sie tiefer in die "Trickkiste" greifen. Ein Schreiner oder Maurer kann angeben, Kunden oft telefonisch beraten zu haben, was auch der Wahrheit entsprechen sollte. Sie können auch Privates einbringen, wenn Sie der Meinung sind, dass es Ihrer Zukunft als Call-Center-Agent dient. So ist eine Vereinsmitgliedschaft oder der regelmäßige Besuch einer Interessengruppe erwähnenswert, für die Sie telefonische Aufgaben erledigen. So könnten Sie beispielsweise als Mitglied eines Fußballclubs telefonisch nach Sponsoren gesucht haben oder ähnliches. Alternativ können Sie auch selbstsicher formuliert vorbringen, dass Ihnen Kommunikation einfach liegt und Sie sich absolut sicher sind, den gestellten Anforderungen zu entsprechen.
  • Vermeiden Sie unsicher klingende Formulierungen. Sie müssen schließlich den Zuständigen davon überzeugen, als Call-Center-Agent geeignet zu sein und wenn Sie nicht von sich überzeugt sind, wer soll es dann sein? Damit ist nicht gemeint, dass Sie ein komplett überzogenes Bild von sich zeichnen sollten, sondern nur, dass aus Ihren Worten eine gewisse Selbstsicherheit spricht.
  • Fügen Sie der Bewerbung die üblichen Anlagen bei. Nach dem Anscheiben folgt der Lebenslauf, danach die Zeugnisse in chronologischer Reihenfolge, so wie sie im Lebenslauf aufgelistet sind.

Freundliches Nachfassen beim Call-Center nicht vergessen

  • Circa eine Woche, nachdem Sie Ihr Bewerbungsschreiben als Call-Center-Agent abgeschickt haben, sollten Sie bei der betreffenden Firma nachfassen. Versuchen Sie, freundlich aber mit sanfter Bestimmtheit, den Zuständigen ans Telefon zu bekommen. Sagen Sie, dass Sie vor einer Woche eine Bewerbung geschickt haben und Sie anbieten möchten, Fragen, die noch offen sind, zu beantworten. So kommen Sie eventuell ins Gespräch, können sich etwas profilieren und erfahren möglicherweise auch noch, bis wann Sie mit einer Antwort rechnen können.
  • Schicken Sie zumindest eine E-Mail, wenn Sie bei einem direkten Telefonanruf kein gutes Gefühl haben, in der Sie den gleichen Inhalt vorbringen, wie in dem Telefonat, das Sie nicht führen möchten. So haben Sie sich wenigstens gemeldet, verleihen Ihrem echten Interesse damit Ausdruck und bekommen eventuell weitere Informationen durch die Antwort.
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