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Bewerbungsgespräch - negative Eigenschaften heben Sie so positiv hervor

Nicht alle negativen Eigenschaften müssen auch im Bewerbungsgespräch als solche herüberkommen. Mit den richtigen Worten fällt ein viel positiveres Licht auf Sie.

Mit gekonnten Formulierungen können Sie im Bewerbungsgespräch viel gewinnen.
Mit gekonnten Formulierungen können Sie im Bewerbungsgespräch viel gewinnen.

Im Bewerbungsgespräch punkten

  • Sind Sie eher unsicher und gehen bestimmte Aufgaben, Verträge und Texte lieber noch mehrere Male durch oder geben Sie zur Korrektur an Kollegen, können Sie dies wesentlich positiver darstellen: Erklären Sie dem Gesprächspartner, dass Sie sehr gründlich sind und in Ihrer Arbeit keine Fehler zulassen möchten.
  • Wenn Sie ein äußerst kontaktfreudiger Mensch sind, der sich gerne einmal länger mit Kunden oder Kollegen unterhält und auch über anderes als das Berufliche plaudert, können Sie diese negative Eigenschaft zu Ihren Gunsten auslegen. Beschreiben Sie sich als eine Person, die Kontakte zu Kunden durch kommunikative Fähigkeiten ausbaut und somit für eine bessere Bindung zum Unternehmen sorgt.
  • Können Sie hingegen nicht gut in der Gruppe arbeiten, erklären Sie im Bewerbungsgespräch, dass Sie zielstrebig sowie zielbewusst sind und Ihre Aufträge und Arbeiten selbstständig durchführen.
  • Sind Sie jedoch eher eine Person, die nicht gerne Eigenverantwortung übernimmt, können Sie sich als kollegial und teamfähig anpreisen.

Auch die meisten anderen eher negativen Verhaltensweisen beschreiben Sie mit der richtigen Formulierung äußerst vorteilhaft.

Negative Eigenschaften - diese sind unverzeihlich

Allerdings existieren daneben einige negative Eigenschaften, die Sie auch nicht schönreden können:

  • Legen Sie Unpünktlichkeit an den Tag, ist dies kein Verhalten, das Sie im Bewerbungsgespräch oder im Job weiter voranbringt.
  • Auch Unzuverlässigkeit (zum Beispiel in der Bearbeitung von Aufträgen oder beim Einhalten von Absprachen) sollten Sie im Gespräch mit Ihrem potenziellen Chef nicht erwähnen.
  • Ein unloyales Verhalten dem Unternehmen gegenüber (wie zum Beispiel das Ausplaudern von geschäftsinternen Fakten und Daten) ist für jeden Unternehmensführer ein Tabu. Eine solche Eigenschaft können Sie nicht beschönigen.

Erwähnen Sie ein solches Verhalten in einem Vorstellungsgespräch, werden Sie den erhofften Job nicht bekommen. Zeigen Sie dieses Gebaren während der Arbeit, finden Sie schnell eine begründete Kündigung vor sich. Kennen Sie diese Eigenschaften von sich, sollten Sie sie daher besser schnellstens ablegen.

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