Bewerbungsbilder selber machen - so geht's

Sie haben vergessen Ihre Bewerbung rechtzeitig anzufertigen und benötigen einen Tag vor Bewerbungsschluss ein schnelles Bewerbungsbild oder Sie haben keine Lust unnötig viel Geld für Bewerbungsbilder auszugeben? Da gilt es zu wissen, wie man Bewerbungsfotos selber macht.
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Digitalkamera

Machen Sie einfach Ihre eigenen Bewerbungsbilder selber und sparen damit die Zeit zum Fotografen zu gehen und vor allem eine Menge Geld. Die Qualität ist mit etwas Geschick auch nicht viel schlechter und schon ist mit das Wichtigste Ihrer Bewerbung erledigt. Befolgen Sie einfach die folgenden Schritte.

Wählen Sie die geeignete Kleidung für die Bewerbungsbilder

  • Beim Mann sollte es ein Hemd mit Krawatte und Sakko oder ein einfaches Hemd sein, bei der Dame eine Bluse oder ein Oberteil mit Blazer, das Sie für Ihre Bewerbungsbilder anziehen. Wählen Sie schlichte Farben, die schick aussehen und nicht zu sehr von Ihrem Gesicht ablenken.

  • Suchen Sie sich jemanden aus Ihrer Familie, einen Freund oder einen Bekannten, der Ihr Foto machen soll. Am einfachsten geht es mit einer Digitalkamera, die man auf ein Stativ setzen kann. Dann verrutscht mit Sicherheit nichts. Bei teureren Modellen können Sie diese sogar mit einer Fernbedienung auslösen und das Ganze alleine machen.

Ein heller Hintergrund ist zu empfehlen

  • Wählen Sie den geeigneten Hintergrund für Ihr Bewerbungsfoto aus. Die hell gestrichene Hauswand oder eine schlichte windige Gardine in freundlichen Farben eignen sich im eigenen Haus besonders gut als Hintergrund. Sie sollten darauf achten, keine bunten Farbspiele als Hintergrund zu benutzen. 

  • Sorgen Sie für genügend Licht. Machen Sie die Fenster auf und sorgen Sie für Licht von vorne. Hinter Ihnen sollte kein Licht sein, das die Kamera blenden könnte. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass auf dem Hintergrund keine auffälligen Schatten Ihres Gesichts zu sehen sind. 

  • Machen Sie nun mehrere Fotos. Der Vorteil an Digitalkameras ist, dass man die Bilder einfach wieder löschen kann. Schauen Sie sich die Bilder am PC an und wählen Sie das aus, das Ihrer Meinung nach am besten als Bewerbungsbild geeignet ist.

Bestellung im Internet oder Ausdruck im Drogeriemarkt

  • Suchen Sie sich nun eine geeignete Internetseite, die den Druck von Bewerbungsfotos anbietet und folgen Sie den Anweisungen. Bei vielen Anbietern können Sie so die Bilder individuell nachbearbeiten und ihnen den nötigen Feinschliff verpassen. Bestätigen, Bild hochladen und bestellen, und schon haben Sie ein paar Tage später Ihre Bewerbungsbilder im Briefkasten.

  • Für diejenigen, bei denen es schneller gehen muss, empfiehlt sich der Drogeriemarkt. Es gibt in vielen Filialen Fotodrucker, bei denen Sie entweder Bilder von USB-Sticks oder direkt von den Speicherkarten der Kameras ausdrucken können. Wählen Sie das Bewerbungsbild aus und folgen Sie ebenfalls den Anweisungen für Bewerbungsfotos. Nachbearbeiten, Anzahl wählen und bestätigen und auch hier haben Sie in wenigen Schritten Ihre eigenen Bewerbungsbilder selber gemacht, nur mit dem Vorteil, dass diese auch sofort ausgedruckt werden. 
Laura Klemke
31.01.2013 Videoproducer Laura Klemke

  • Uwe Borchert | 12.07.2011, 01:32

    Drei wichtige Faktoren fehlen. Sehr wichtig ist ein ausreichender Abstand vom Hintergrund. Mindestens 50 cm müssen es schon sein, besser ist 1 Meter oder sogar noch mehr. Das Bild darf auch nicht im Weitwinkel fotografiert werden. Den Zoom benutzen und so einstellen dass er eine Brennweite von mindestens 100 mm Kleinbild-Äquivalent aufweist. Das ist bei den meisten Kompaktkameras mit einen 3 oder 4-fach-Zoom der Anschlag, also die maximale Vergrößerung. Dabei geht aber die Lichtempfindlichkeit runter und bei schlechten Lichtverhältnissen ist dann ein Stativ ein Muss. Auch preiswerte Kameras haben einen Selbstauslöser. Denn kann man dann auf bis zu 10 Sekunden Auslöseverzögerung und bis zu 10 Bildern einstellen. Es geht also auch ohne Fernbedienung. Und noch eine Ergänzung: Falls die Kamera keinen kleinen (1/2,3", wie bei den meisten preisgünstigen Kompaktkameras) sondern einen großen Sensor hat (also M43 oder APS-C) sollte man auch noch die Blende ordentlich zumachen, damit von Nase bis Ohren alles scharf aufgenommen wird und kein sogenanntes „Bokeh“ die Ohren weichzeichnet. Bei Kompaktkameras mit kleinen Sensoren sollte das Problem aber irrelvant sein.