- 13.01.2012 Sabine Gert-Schlühr
- Textverarbeitungsprogamm
Gerade bei Bewerbungen gilt: "Es gibt keine zweite Chance auf einen ersten Eindruck". Das Anschreiben, das einer schriftlichen Bewerbung obenauf liegt und als Erstes gesehen wird, sollte absolut fehlerfrei sein und ansprechend wirken.
Geeignete Schriftart und -größe bei einer Bewerbung
- Grundsätzlich sollte die Schriftart in der Bewerbung sehr gut und vor allen Dingen schnell zu lesen sein. Denken Sie daran, der Personalchef wird unter Umständen mehrere Hundert Bewerbungen auf seinem Schreibtisch zur Bearbeitung liegen haben. Zu eng liegende oder verschnörkelte Buchstaben halten beim Lesen auf.
- Es gibt zwei Schriftformen bei den Schriftarten. Einmal gibt es die serifenlose Schrift oder Buchstaben mit Serifen. Serifen werden die kleinen waagerechten Striche am unteren Buchstabenrand bezeichnet. "Arial" ist eine Schrift ohne Serifen und "Times New Roman" ist eine Schrift mit Serifen. Diese beiden Schriftarten sind die bekanntesten Schriften und nahezu auf jedem PC installiert. Ob Sie nun eine Schrift mit oder ohne Serifen wählen, ist reine Geschmackssache.
- Möchten Sie sich von anderen Bewerbern abheben, sollten Sie die beiden Schriftarten "Arial" oder "Times New Roman" nicht wählen.
- Auch die Schriftgröße sollte nicht zu klein gewählt werden. Standardmäßig gut und schnell zu lesen ist eine Schriftgröße von 11 oder sogar 12 Punkten. Wählen Sie eine kleinere Schrift, sollten Sie unbedingt den Zeilenabstand auf 1,5 einstellen. Probieren Sie am Computer mehrere Versionen aus und achten Sie auch auf die Zeilenumbrüche. Zu viele Worttrennungen sind auch anstrengend und von vornherein nicht flüssig zu lesen.
- Als sehr gut zu lesende Schriftart ist "Verdana" zu empfehlen. Sie ist auf nahezu jedem PC vorhanden und hat klare, saubere Konturen.
Welche Schriftarten Sie bei Bewerbungen nicht wählen sollten
- Wählen Sie keine verschnörkelten Schriftarten oder Schreibschriften. Sie sind sehr individuell und treffen nicht unbedingt den Geschmack des Personalchefs. Eine Ausnahme besteht natürlich, wenn Sie sich in einem Künstlerbüro oder ähnlicher Organisation bewerben möchten. Da ist Kreativität gefragt.
- Wählen Sie keine Schriftarten, die schon von vornherein "fett" gedruckt werden, wie beispielsweise "Arial Black". Das wirkt bei einem Bewerbungsanschreiben zu bullig und zu schwer.
- Wenn Sie eine Onlinebewerbung per E-Mail starten und ein Dokument aus einer Textverarbeitung anhängen, müssen Sie eine Standardschrift wählen. Wenn Sie eine seltene Schriftart wählen und der Personalchef diese Schriftart nicht auf seinem Computer installiert hat, wird die Textverarbeitung vom Personalchef die Standard-Schriftart und Schriftgröße verwenden. Im schlimmsten Fall sind dann Ihre Formatierungen weg und Ihre Bewerbung wird sofort beiseite gelegt.