- 08.09.2011 Marco Montalbano
- Beziehungen
Das müssen Sie bei Empfehlungen in Bewerbungen beachten
Gute Referenzen sind die Aussagen und persönliche Bewertungen neutraler Dritter im Bezug auf Sie. Egal ob Sie ein fertiges Referenzschreiben erhalten oder den Text als Vorschlag vorformulieren und ihm dem Referenzgeber vorlegen, es empfiehlt sich, einen guten Aufbau eines solchen Schreibens zu kennen.
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Referenzen werden in der Ich-Form verfasst und geben Auskunft über die persönliche Einschätzung Ihrer Person durch den Referenzgeber. Zu Beginn sollte als Eckdaten angeben werden, woher Sie der Person bekannt sind und wie lange und in welchem Umfeld Sie Kontakt hatten.
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Der Hauptteil sollte aus der lobenden Erwähnung Ihrer Qualitäten, Arbeitsweise und Ergebnisse Ihres Wirkens bestehen. Ihre Teamfähigkeit ist auch ein wichtiger Punkt. Am Ende sind ein Gesamturteil und eine Einschätzung über den zu erwartenden Werdegang angebracht.
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Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, eine Referenz selbst vorzuschreiben und demjenigen als Textvorschlag zu unterbreiten. Gut ist, wenn Sie sich dabei an diesen inhaltlichen Vorgaben orientieren. Nur durch richtige Empfehlungen wird die Bewerbung aufgewertet.
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Referenzen aus dem akademischen Umfeld dürfen ruhig einen gewissen Umfang haben. Außerhalb davon ist es besser, wenn die Formulierungen nicht zu ausufernd sind, es sei denn, es gibt tatsächlich so viel Erwähnenswertes über Sie, dass dies einen langen Text rechtfertigt.
Den Geber der Referenzen richtig wählen
Der Referenzgeber sollte eine neutrale Person sein, und in der Hierarchie über Ihnen stehen.
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Personaler erkennen Referenzen in einer Bewerbung von Ihnen gleichgestellten Personen eher nicht an. Gut sind z. B. Ihr ehemaliger Ausbildungsleiter, Chef, Mentor oder andere "hochgestellte" Persönlichkeiten, die durch ihre Position, Amt oder Lehrstuhl und den Kontakt mit Ihnen in der Lage sein sollten, glaubwürdige Aussagen zu treffen. Am besten ist, Sie finden Leute, die Ihren eventuell neuen Chef oder jemand aus dessen Führungsetage persönlich kennen.
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Personen, die Sie als Referenzen mit Kontaktdaten am Ende des Lebenslaufes oder auf einem separaten Blatt angeben, sollten Bescheid wissen, dass Sie dort stehen. Dementsprechend ist dies vorher abzustimmen, denn es liegt in der Natur der Sache, das stets damit zu rechnen ist, dass der potenzielle Arbeitgeber, bei dem Sie sich bewerben, auch tatsächlich dort anruft oder auf andere Weise in Kontakt tritt.