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Bewerbung im Öffentlichen Dienst - das müssen Sie beachten

Für eine Stelle im Öffentlichen Dienst müssen Sie eine entsprechende Ausbildung haben. Eine Bewerbung sollte den üblichen Standards entsprechen.

Ein gutes Bewerbungsschreiben ist sehr wichtig.
Ein gutes Bewerbungsschreiben ist sehr wichtig.

Möchten Sie sich im Öffentlichen Dienst bewerben, müssen Sie eine entsprechende Ausbildung vorweisen. Da die Bewerbungsrate auf die Stellen im Öffentlichen Dienst sehr hoch ist, sollten Sie die Bewerbung mit sehr viel Sorgfalt schreiben. Nur dann werden Sie eine reale Chance auf ein Vorstellungsgespräch haben.

Was in eine Bewerbung gehört

  1. Gestalten Sie ein Deckblatt. Auf dieses gehört die Bezeichnung des Berufes, für den Sie sich bewerben, Ihre Anschrift und weitere Kontaktdaten wie die E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer.
  2. Verfassen Sie ein Anschreiben. Dieses sollte einen Briefkopf haben, in dem Sie Ihre Daten und die des Betriebes unterbringen. Das Anschreiben sollte Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten darstellen und eine Begründung enthalten, warum Sie sich entschieden haben, eine Bewerbung für genau diese Stelle zu formulieren.
  3. Danach wird der tabellarische Lebenslauf angelegt. Versuchen Sie, Ihren Lebensweg von der Schule bis zum aktuellen Zeitpunkt lückenlos darzulegen.
  4. Heften Sie nun die Zeugnisse an. Beginnen Sie mit dem aktuellsten Zeugnis und ordnen Sie diese in absteigender Reihenfolge.
  5. Wenn Sie Beurteilungen oder Zertifikate besitzen, können Sie diese an das Ende Ihrer Bewerbung heften.

Das müssen Sie im Öffentlichen Dienst beachten

  • Sie benötigen eine Ausbildung, die Sie für die Tätigkeit, auf die Sie sich bewerben, qualifiziert. Ein Quereinstieg wird Ihnen im Öffentlichen Dienst nur selten gelingen.
  • Für viele Bewerber ist die Aussicht, verbeamtet zu werden, sehr lukrativ. Sie müssen dafür jedoch betimmte Voraussetzungen erfüllen. Neben der bereits erwähnten fundierten Ausbildung dürfen Sie ein Höchstalter nicht überschreiten. Dieses kann nicht allgemeingültig definiert werden, es liegt jedoch in der Regel immer unter 40 Jahren.
  • Wenn Sie schwerbehindert sind, werden Sie im Öffenlichen Dienst unter den Bewerbern oftmals bevorzugt. Das ersehen Sie oftmals schon in der Stellenausschreibung. Dort steht dann sinngemäß, dass Schwerbehinderte bei gleicher Eignung bevorzugt behandelt werden. Wenn Sie sich auf eine solche Anzeige bewerben, ist in der Regel sichergestellt, dass Sie trotz Ihrer Behinderung uneingeschränkt arbeiten können. Dies bezieht sich beispielsweise auf Fahrstühle oder Büros, die rollstuhlgerecht oder mit Arbeitsplätzen für körperbehinderte Menschen ausgestattet sind.
  • Wollen Sie eine Verbeamtung erreichen, müssen Sie davon ausgehen, dass Sie sich einer Gesundheitsprüfung unterziehen müssen. Es ist bekannt, dass Lehrer nicht verbeamtet werden sollten, wenn sie unter Adipositas, also starkem Übergewicht, leiden. Dieses ist mit einem BMI ab 30 definiert.
  • Auch wenn Sie psychische Probleme haben und eine Psychotherapie in Anspruch nehmen mussten, könnte dies Ihrer Verbeamtung im Weg stehen. Hier steht jedoch das auslösende Ereignis im Vordergrund. Hatten Sie ein Trauma durch ein belastendes Lebensereignis, etwa einen Verkehrsunfall, zu bewältigen, muss dies nicht hinderlich für die Verbeamtung sein, wenn Ihnen bescheinigt wird, dass Sie dieses überwunden haben. Eine psychische Erkrankung wie eine Depression, die eine langanhaltende Therapie erfordert, kann dagegen hinderlich sein. Hintergrund dieser Vorschrift ist, dass Sie nach der Verbeamtung nicht mehr aus dem Schuldienst entlassen werden können, auch dann nicht, wenn Sie dauerhaft arbeitsunfähig wären.
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