- 12.08.2011 Vivian Kiel
Sie haben nun die Wahl für Ihren Traumberuf getroffen, wissen aber noch nicht so richtig, wie eine ordentliche Bewerbung auszusehen hat, beziehungsweise wie man eine Bewerbung gestaltet oder was alles dort hineingehört? Kein Problem, denn mit diesen nützlichen Tipps ist Ihnen der Ausbildungsplatz schon fast sicher.
Die Bewerbung für den Beruf
- Achten Sie darauf, dass sich Ihre Bewerbungsmappe von anderen unterscheidet. Eine schöne Bewerbungsmappe ist "das A und O" eines jeden zukünftigen Lehrlings. In vielen Schreibwarenläden sind viele unterschiedliche Mappen erhältlich. Ein dunkles Blau ist für diese Berufsrichtung am besten geeignet und sticht dem potenziellen Arbeitgeber sofort ins Auge.
- Nutzen Sie für alle Unterlagen, die Sie in die Mappe bringen möchten, immer weißes Papier. Die Schrift sollte unbedingt nur in einer Schriftart geschrieben sein und die Schriftgröße 12 verwendet werden.
- Für die erste Seite Ihrer Bewerbung sollten Sie ein Deckblatt gestalten. Darauf sollte der zu lernende Beruf - in diesem Fall "Zahnmedizinische Fachangestellte", die Anlagen, welche Sie zum Schluss der Bewerbung beifügen und ganz unten Ihr Name und die Anschrift stehen. Ein schöner Rand gibt der Seite das gewisse Etwas.
- Jetzt verfassen Sie das Bewerbungsschreiben. In die linke obere Ecke der neuen Seite schreiben Sie erneut Namen und Anschrift, eventuell noch Ihre E-Mail-Adresse. Auf die rechte Seite in gleicher Höhe des Namens folgt das Datum. Ein paar Zeilen unter Ihre Anschrift setzen Sie Namen und Adresse des Empfängers.
- Nach zwei weiteren Leerzeilen schreiben Sie den Betreff, aber ohne das Wort "Betreff", also zum Beispiel "Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur". Zwei Zeilen darunter beginnen Sie mit der Anrede (falls Sie einen Ansprechpartner haben, nutzen Sie dessen Namen). In die übernächste Zeile darunter fangen Sie mit dem eigentlichen Schreiben an.
- Folgende Punkte müssen darin enthalten sein: die aktuelle Tätigkeit, wie Sie von der Stelle erfahren haben, persönliche Stärken und die Anrede zum Vorstellungsgespräch. Nach einer Leerzeile folgt die Grußformel und nach drei weiteren Leerzeilen Ihr Name. Die freien Zeilen lassen Platz für Ihre Unterschrift. Unter den Namen - bei Platzmange auch in Höhe der Grußformel - schreiben Sie nochmals die Anlagen.
- Für die dritte Seite verfassen Sie einen Lebenslauf. Schreiben Sie linksbündig und beginnen mit persönlichen Daten. Es folgen Schulbesuche/vorherige Ausbildungen und anschließend Ihre besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse. Rechts oben ist Platz für Ihr Passbild.
- Die eigentliche Bewerbung ist nun fertig. Fügen Sie dieser, wenn möglich, aber noch Qualifizierungen, Bewertungen von Praktika und Urkunden bei. Dies macht bei Ihrem möglichen Chef einen besonders guten Eindruck.
Die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten
- Bevor Sie sich bewerben, ist es nötig, die richtige Zahnarztpraxis zu finden. Diese finden Sie im Internet, Zeitungen oder sogar in Ihrer Nähe. Vielleicht kennen Sie ja jemanden, der Ihnen eine Ausbildungspraxis empfehlen kann.
- Die Ausbildung ist eine duale Ausbildung. Es heißt Sie werden in der Arztpraxis ausgebildet und besuchen auch eine Berufsschule. Die Lehrzeit beträgt 3 Jahre.
- Dieser Beruf ist nicht für jeden geeignet. An erster Stelle der Voraussetzungen, die Sie mitbringen sollten, steht Freundlichkeit, denn Sie sind die erste Anlaufstelle für Patienten, die mit Fragen und Problemen zu Ihnen kommen werden. Außerdem assistieren Sie den Zahnarzt, das heißt also, Sie müssen geduldig sein und im Notfall auch Blut sehen können.
Da Sie für diese Berufsrichtung geeignet sind und die Bewerbung für die Lehre zur Zahnmedizinischen Fachangestellten vollständig haben, kann diese abgeschickt werden. Nun benötigen Sie noch etwas Geduld, denn manchmal kann es einige Wochen dauern, bis man über weiteres Vorgehen erfährt.