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Bewerbung als Politesse - so könnte es gelingen

Wenn Sie in einer Stadt wie Berlin unterwegs sind, ist es meist nicht einfach einen Parkplatz zu finden. Die Lösung des Problems könnte ein Job als Politesse oder Hilfspolizist sein. Sie könnten als Angestellter einer Behörde leichter einen Platz zum Parken zumindest Ihres Dienstwagens finden. Dazu müssen Sie nur eine Bewerbung als Politesse einreichen.

Politessen werden hier kein Auge zudrücken
Politessen werden hier kein Auge zudrücken © Hope / Pixelio

Es ist wohl eher die Regel als die Ausnahme, dass eine Politesse von Kraftfahrern gern gesehen wird. Besonders jene, die ihr Fahrzeug nicht gemäß der Straßenverkehrsordnung zum Halten oder Parken abgestellt haben, sind aufgrund der erhobenen Verwarngelder nicht gut auf die städtischen Hilfspolizisten zu sprechen.

Nach erfolgreicher Bewerbung - täglich als Politesse unterwegs

  • Wenn Sie eine Bewerbung als Politesse in Erwägung ziehen, müssen Sie sich genau über entsprechende freie Stellen informieren. Einige Großstädte wie München stellen Politessen bei der Polizei ein. In Berlin sind seit 2005 die Bezirksämter und speziell die Ordnungsämter dafür zuständig.
  • In vielen Fällen sind Stadtverwaltungen außerdem gezwungen, Stellen beim Ordnungsamt aus eigenem Mitarbeiterbestand zu besetzen. Bei der Bewerbung bei der Polizei kann unter Umständen mit mehr Erfolg gerechnet werden.
  • Allerdings müssen Sie wissen, auf was Sie sich bei diesem Job einlassen. Sie benötigen eine Gemütsverfassung eines Mönchs. Sie müssen gut zu Fuß und wetterfest sein. Politessen sind nur in den seltensten Fällen in einem Dienstwagen unterwegs.
  • Wenn einen krisensicheren Job suchen, dann bewerben Sie sich. Politessen sind meist im Schichtdienst entweder Beschäftigte des Verkehrsdienstes oder Mitarbeiter von Ordnungsämtern. Mit einer fürstlichen Bezahlung können Sie auch bei vielen geschriebenen Verwarngeldern nicht rechnen.
  • Sie kümmern nicht ausschließlich um Falschparker. Touristen und alte Menschen bitten um ihre Hilfe. Auch achten sie darauf, dass vor Schulen und Kindergärten nicht zu schnell gefahren wird.
  • Um als Politesse arbeiten zu können, durchlaufen Sie Ausbildung mit den Themen Verkehrsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Erste-Hilfe, psychologische Schulung und Stadtkunde sowie Präventiv- und Deeskalationstraining. Meist folgt einem vermittelten Theorieabschnitt sofort die praktische Bewährung.

Voraussetzungen für eine Tätigkeit beim Verkehrsdienst

  • Sie benötigen eigentlich keine spezielle Vorbildung. Dennoch ist eine kaufmännische oder verwaltungstechnische Ausbildung förderlich.
  • Auch als ehemaliger Mitarbeiter im Sicherheits- oder Bewachungsgewerbe können Sie sich Hoffnungen auf den Job machen. Computer-Kenntnisse werden in der Regel vorausgesetzt.
  • Da Sie täglich zu Fuß unterwegs sind, müssen Sie gesundheitlich geeignet sein. Die Bereitschaft zum Schichtdienst müssen Sie gleichfalls bekunden.
  • Sie sollten zudem ein allgemeines Höchstalter von 45 Jahren noch überschritten haben.
  • Sie benötigen einen einwandfreien Leumund, sauberes polizeiliches Führungszeugnis eingeschlossen.

Für eine Bewerbung als Politesse wenden Sie sich an die örtlichen Polizei- oder Stadtverwaltungen. Fragen Sie gezielt danach, ob es freie Stellen im Bereich der Verkehrsüberwachung gibt. Als Alternative bietet sich die Suche über das Internet an.

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