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Bewerbung als Medienkauffrau Digital und Print - so geht`s

Medienberufe erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Mit dem Wachsen von Diensten und Medienformaten entstehen auch immer wieder neue Anforderungen an den Berufsmarkt. Wer einen kaufmännischen Ausbildungsberuf in der Medienbranche ergreifen möchte, für den kommt eine Bewerbung als Medienkauffrau Digital und Print in Frage.

Medienkauffrauen sind in Marketingaktivitäten eingebunden.
Medienkauffrauen sind in Marketingaktivitäten eingebunden.

Medienkauffrau oder -kaufmann werden - einige Informationen zum Beruf

Die klassischen Ausbildungsberufe des Druck- und Verlagswesens wie Druckvorlagenhersteller, Reprograf oder Schriftsetzer können Sie schon seit mehr als einer Dekade nicht mehr in der althergebrachten Form erlernen.

  • Diese Berufe sind im IHK-Ausbildungsberuf „Mediengestalter für Digital- und Printmedien“ aufgegangen. Um den verschiedenen Anforderungen des Marktes genügend Fachkräfte anzubieten, gibt es die Spezialisierungen „Design“, „Operating“ mit einem technischen Schwerpunkt sowie „Beratung“, außerdem existiert noch der „Mediengestalter Bild und Ton“ für den Bereich Bewegtbild.
  • Mit dem Ausbildungsberuf „Medienkauffrau/ -mann Digital und Print“ ist noch eine kaufmännische Variante hinzugekommen.
  • Der Ausbildungsberuf der Medienkauffrau Digital und Print gehört, wie andere IHK-Berufe auch, zum „dualen Ausbildungssystem“. Das heißt, Sie sind einerseits Auszubildende eines Betriebes des Druck- oder Verlagswesens sowie der Medienbranche und besuchen andererseits eine Berufsschule, an der Sie verschiedene Fächer belegen müssen und diverse, auch praktische, Prüfungen absolvieren.
  • Ihre Bewerbung müssen Sie an einen Branchen-relevanten Betrieb richten.

Bewerbungsunterlagen - so machen es Medienkaufleute Digital und Print

  1. Zunächst sollten Sie idealerweise ein gutes Zahlenverständnis und ein Interesse an kaufmännischen Themen mitbringen, wenn Sie eine Ausbildung zur Medienkauffrau ergreifen möchten.
  2. Erkundigen Sie sich bei Branchenverbänden, der örtlichen IHK sowie beim Jobcenter nach Betrieben mit Ausbildungsbedarf oder wenigstens der nötigen Branchenzugehörigkeit und rufen Sie ggf. selbst im Personalbüro von Betrieben an, um sich nach Ausbildungsmöglichkeiten zu erkundigen.
  3. Vor Ihrer Bewerbung lohnt es sich außerdem, mit anderen Auszubildenden selbst zu sprechen, um einen Einblick von der betrieblichen Ausbildungssituation zu erhalten. In vielen Betrieben können Sie fachlich viel erlernen, bei einigen Firmen ist das schwieriger, wenn sich Ihre Ausbildung beispielsweise auf die bloße Ausführung weniger Routinetätigkeiten reduziert.
  4. Erstellen Sie einen normgerechten Lebenslauf, den Sie außerdem mit einem professionellen Bewerbungsfoto ausstatten. In den Lebenslauf gehören Ihre persönlichen Daten, absolvierte Ausbildungen und Qualifikationen. Persönliche Vorlieben oder Hobbys sollten höchstens dann Erwähnung finden, wenn Sie Ihre Ausbildungschancen erhöhen, also etwas mit dem angestrebten Beruf zu tun haben.
  5. Des Weiteren gehört zur Bewerbung zwingend ein Motivations- bzw. Bewerbungsschreiben. Hierin legen Sie kurz und nachvollziehbar dar, warum Sie diesen kaufmännischen Beruf erlernen möchten und warum in diesem speziellen Betrieb. Ihr Bewerbungsschreiben sollte einen Umfang von 1 bis 2 Seiten nicht überschreiten.
  6. Als weitere Dokumente reichen Sie mit Ihrer Bewerbung Kopien aller relevanten Zeugnisse und Praktikumsbescheinigungen ein.
  7. Wenn Sie zusätzlich über relevante Schlüsselqualifikationen, wie den Umgang mit Excel, verfügen, sollte auch dies in Ihrem Lebenslauf abgebildet werden.
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