Alle Kategorien
Suche

Bewerbung als Immobilienkaufmann - so könnte es mit der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz klappen

Wer sich überlegt, eine Ausbildung als Immobilienkaufmann zu machen, muss zunächst einmal die Hürde der Bewerbung überstehen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind die Chancen gar nicht so schlecht.

Immobilienkaufmann: Abiturienten bevorzugt
Immobilienkaufmann: Abiturienten bevorzugt © Thorben_Wengert / Pixelio

Der Immobilienkaufmann – Berufsbild und Ausbildung

Was den Beruf des Immobilienkaufmanns ausmacht, weiß nicht jeder.

  • Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann gibt es seit 2006, bis dahin konnten sich Interessierte, die eine Lehre in der Immobilienbranche machen wollten, zum Kaufmann oder zur Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft ausbilden lassen.
  • Während der drei Jahre dauernden Ausbildung lernen die angehenden Immobilienkaufleute, wie sie Grundstücke, Wohnungen, Wohnhäuser sowie Büro- und gewerbliche Gebäude vermitteln oder verkaufen, wie Sie Neubauten sowie Modernisierungen und Sanierungen planen und betreuen und wie das Marketing in der Branche funktioniert. Hinzu kommen allgemeine kaufmännische und Büroaufgaben.
  • Ein Immobilienkaufmann hat damit ein viel umfassenderes Tätigkeitsfeld als ein Immobilienmakler, der überwiegend zwischen Vermietern beziehungsweise Verkäufern und Mietern beziehungsweise Käufern vermittelt. Immobilienkaufleute können nach ihrer Ausbildung in Wohnungsbauunternehmen oder Wohnungsbaugenossenschaften, bei Immobilienmaklern, Immobilien- und Projektentwicklern, bei Bauträgern, aber auch bei Banken und Versicherungen, die Grundstücke, Häuser und Wohnungen vermitteln oder bei Grundstücks-, Haus- und Vermögensverwaltungen arbeiten.
  • Zu den Aufgaben der Fachleute gehören, je nachdem in welchem Bereich sie beschäftigt sind, Beratungs- und Verkaufsgespräche, die Planung und Betreuung von Projekten, die Leitung von Eigentümerversammlungen, das Erstellen von Abrechnungen, aber auch die Kontrolle von Wohnanlagen, beispielsweise auch dazu gehörender Spielplätze. Die Arbeit spielt sich also häufig nicht nur im Büro ab.   

So könnte es mit der Bewerbung klappen

Wer eine entsprechende Ausbildung machen möchte, sollte gewisse Voraussetzungen mitbringen, wenn es mit der Bewerbung klappen soll.

  • Wollen Sie mit Ihrer Bewerbung erfolgreich sein, sollten Sie am besten das Abitur oder Fachabitur vorweisen können, denn Unternehmen, die Azubis in diesem Beruf ausbilden, wählen bevorzugt Abiturienten aus. Im Jahr 2010 konnten 70 Prozent derer, die eine solche Ausbildung begonnen haben die Hochschulreife vorweisen. Gewisse Chancen haben Sie auch noch mit einem mittleren Schulabschluss. Hervor geht dies aus einer Statistik der Agentur für Arbeit.
  • Erwartet werden außerdem gute mathematische Kenntnisse sowie ein Interesse im kaufmännischen und im wirtschaftlichen Bereich. Wichtig ist jedoch vor allem auch, dass Sie in der Lage sind, mit Menschen zu kommunizieren, denn Sie müssen in Beratungs- oder Verkaufsgesprächen oder auch auf Versammlungen Geschick zeigen, gut vermitteln und außerdem auf die Wünsche der Gesprächspartner eingehen können. Deshalb werden normalerweise auch gute Deutschnoten erwartet.
  • Soll die Bewerbung Erfolg haben, ist es neben der entsprechenden Schulbildung und den Noten also auch wichtig, dass Sie im Bewerbungsschreiben Ihre Kontaktfreudigkeit und Kommunikationsfähigkeit herausstellen und diese auch in einem eventuellen späteren Vorstellungsgespräch demonstrieren.

Wenn Sie eine gute Schulbildung und kommunikative Fähigkeiten vorweisen können, haben Sie also durchaus Chancen auf einen Ausbildungsplatz.    

Teilen: