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Bettelbrief bekommen - so gehen Sie damit um

Viele finanziell bessergestellte Menschen bekommen täglich Post der besonderen Art. Die sogenannten Bettelbriefe gehören für einige reiche Menschen schon fast zum Alltag wie die Stromrechnung.

Reagieren Sie angemessen auf Ihre Briefpost.
Reagieren Sie angemessen auf Ihre Briefpost. © Dieter_Schütz / Pixelio

Einen Bettelbrief richtig einordnen

Um einen Bettelbrief richtig bewerten zu können, sollte man versuchen, sich in die Lage des Briefschreibers, zu versetzen. Auch sollten Sie sich selber fragen, ob Sie überhaupt gewillt sind, Geld für fremde Menschen einfach so zu verschenken.

  • Als erste Möglichkeit auf einen Bettelbrief zu reagieren könnten Sie beispielsweise sagen, "was geht mich die Not anderer Menschen an?" und den Bettelbrief schlicht und einfach im Mülleimer entsorgen. Für diese Möglichkeit könnte sprechen, das, wenn man auf einen Bettelbrief reagiert und wirklich spendet, es ein Band ohne Ende wird.
  • Sie gehen davon aus, dass wenn Sie einmal etwas spenden immer mehr Bettelbriefe bei Ihnen eintreffen. Sie sollten natürlich auch darauf achten, wer diesen Brief geschrieben hat, sollten Sie die betreffende Person eventuell kennen, sollten Sie Ihre Entscheidung vielleicht noch einmal überdenken.
  • Die nächste Möglichkeit um auf einen Bettelbrief zu reagieren wäre, dass Sie sich ein Spendenlimit setzen. Sie könnten sich selber beispielsweise sagen, dass Sie nur Spenden unter 1.000 Euro machen.

Vor dem Spenden erst informieren

  • Sollten Sie sich entschlossen haben den Bettelbrief positiv zu bewerten und dem Briefschreiber eine Spende zukommen zu lassen, sollten Sie sich über den Zweck und den Briefschreiber vorher genau informieren. Lassen Sie sich genau beschreiben, wie es zu dem Notstand gekommen ist.
  • Es gibt zwei Arten von Bettelbriefschreibern, entweder Menschen, die total verzweifelt sind oder Menschen, die Sie um Ihr Geld betrügen möchten. Um die Einen von den Anderen trennen zu können, sollten Sie vor einer Geldspende vielleicht sogar ein Treffen arrangieren.
  • Wenn Sie verzweifelten Menschen helfen können, ist das eine wunderbare Sache. Wenn Sie geldgierigen Betrügern das Geld hinterherschmeißen, könnte man dieses als Dummheit auslegen. Also verschaffen Sie sich auf jeden Fall ein klares Bild von dem Bettelbriefschreiber. Jemand der in eine Katastrophe gestolpert ist hat sicherlich nichts dagegen Ihnen genaue Auskunft zu geben, wie das Geld verwendet werden soll.

Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, können Sie auch einen Privatdetektiv auf die Sache ansetzen.

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