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Betrugsmail melden - so gehen Sie vor

Wer hat nicht schon einmal eine Betrugsmail von einem unbekannten Absender erhalten? Viele Betrüger nutzen das Internet für Ihre unlauteren Absichten. Sie sollten sich niemals unbegründet zur Zahlung veranlasst fühlen und genau überlegen wie Sie dagegen vor gehen. Den Versuch zu melden ist wichtig, alleine schon, um andere Empfänger zu schützen.

Melden Sie eine Betrugsmail bei der Polizei.
Melden Sie eine Betrugsmail bei der Polizei.

So erkennen Sie eine Betrugsmail

  • Grundsätzlich ist bei Mails von unbekannten Absendern Vorsicht geboten. Viele Kriminelle nutzen das Internet um andere reinzulegen und zu ungerechtfertigten Zahlungen zu veranlassen. Prüfen Sie Zahlungsaufforderungen, Mahnungen und vermeintliche Betrugsmails sehr genau auf Ihre Richtigkeit. Gibt es gar keinen rechtlichen Zahlungsgrund, weil Sie nichts gekauft haben oder kein Rechtsgrund vorliegt, müssen Sie nicht reagieren.
  • Meist versuchen diese E-Mails bereits mit einer aussagestarken Betreffzeile die Notwendigkeit einer Zahlung anzumelden. Steht in der Betreffzeile schon das Wort  „Mahnung“, „Rechnung“ oder „Zahlungsaufforderung“ sollten Sie genauer hinsehen. Dies muss immer auf einen wirksam zustande gekommen Vertrag zurückführen. Kennen Sie nicht einmal den Absender, so ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie mit dem unbekannten ein Rechtsgeschäft begründet haben. Die meisten Firmen verschicken Mahnungen nur postalisch.
  • Öffnen Sie in den vermeintlich betrügerischen Mails nie den Anhang. Viele Betrüger schicken Ihnen schädliche Software zu, die sich in Sekunden auf Ihrer Festplatte verbreitet und Ihre persönlichen Daten ausspäht. Den Anhang sollten Sie nur dann öffnen, wenn Sie dem Absender vertrauen und ihn kennen oder irgendeinen Bezug zu ihm haben. Ist dies nicht der Fall, ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich entweder um Spam oder eine Schadsoftware handelt.  
  • Sie können sich über den unbekannten Absender informieren, indem Sie eine Suchmaschine nutzen. Viele Internetnutzer beschweren sich in einschlägigen Foren über Betrugsmaschen. Vielleicht ist der Absender dort bereits bekannt.  

Melden Sie den Täuschungsversuch

  • Sie können gegen eine Betrugsmail weiter vorgehen und den Täuschungsversuch melden. Der erste Weg sollte immer zur Verbraucherzentrale führen. Dort kann man überprüfen, ob der Absender bereits bekannt ist und weitere Beschwerden gegen ihn vorliegen.
  • Sie können sich auch an die Polizei wenden und dort Strafanzeige erstatten. Das bringt jedoch nur etwas, wenn Ihnen bekannt ist, wer hinter der Absenderadresse steht. Meistens führt eine Überprüfung nicht zu der Person, die den Betrug veranlasst hat.
  • Reagieren Sie keinesfalls auf ungerechtfertigte Zahlungsaufforderungen. Sammeln Sie lieber die E-Mails, drucken Sie sie aus und heften Sie sie ordentlich ab. Das erleichtert den Nachweis, wenn Sie sich an die Polizei wenden.

So gehen Sie bei wiederholten Belästigungen adäquat vor

  • Erhalten Sie regelmäßig Betrugsmails von demselben Absender, sollten Sie sich nicht einschüchtern lassen. Es gilt dann einfach die Nerven zu bewahren und nicht einer Zahlung nachzukommen, die Sie gar nicht schulden.
  • Sie können in Ihrem E-Mail-Account bestimmte Absender blockieren. So können die Mails des Betrügers gar nicht mehr zugestellt werden oder verschwinden sofort im Spam-Ordner.
  • Bei wiederholten Belästigungen sollten Sie unbedingt der Sache nachgehen und das Delikt melden. Finden Sie heraus wie der Betrüger an Ihre Kontaktdaten gekommen ist. Vielleicht können Sie sich eine zweite E-Mail-Adresse zulegen. Das führt dann dazu, dass Sie die eine Adresse nur für wichtige Kontakte nutzen und mit der anderen offener umgehen.
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