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Betriebskostenabrechnung erstellen

Wenn Sie Hausbesitzer sind und Ihre Wohnungen vermietet haben, wissen Sie, dass Sie jedes Jahr eine Betriebskostenabrechnung erstellen müssen. Sie können dies auf zweifache Weise durchführen.

Die Betriebskostenabrechnung korrekt darstellen
Die Betriebskostenabrechnung korrekt darstellen

Eine Betriebskostenabrechnung können Sie erstellen lassen und sich damit eigene Arbeit sparen. Wenn Sie sich diese Kosten jedoch sparen wollen, können Sie dies auch selbst tun. Allerdings müssen Sie hier aufpassen, damit Sie keine Fehler machen und zum Beispiel Kosten abrechnen, die Sie nicht abrechnen dürfen. Hierdurch kommt es nämlich jedes Jahr zu Differenzen, die nicht selten vor Gericht landen. Nachfolgend soll Ihnen aufgezeigt werden, welche dieser Kosten umlagefähig sind und von Ihnen abgerechnet werden dürfen.

Umlagefähige Kosten, um eine Betriebskostenabrechnung erstellen zu können

  • Es gibt festgelegte Kosten, die Sie in der Betriebskostenabrechnung in Anrechnung bringen dürfen.
  • Es handelt sich hierbei um öffentliche Lasten, Entwässerungskosten sowie die Kosten der Wasserversorgung.
  • Des Weiteren sind Hausmeisterkosten, Gartenpflegekosten, Straßenreinigung und Hausreinigungskosten umlagefähig.
  • Aber auch die Gebäudeversicherung und die Haushaftpflichtversicherung gehören hier dazu.
  • Hausbeleuchtung und Kosten für eine allgemeine Waschküche gehören genauso in die Abrechnung, wie Müllgebühren und die Kosten für einen eventuell vorhandenen Aufzug. 
  • Sollte Kabelfernsehen zur Verfügung gestellt werden, können Sie auch diese Kosten umlegen.

So sollte die Betriebskostenabrechnung aussehen

  1. Zuerst sollten Sie darauf achten, dass für die einzelnen Positionen unterschiedliche Verteilerschlüssel festgelegt sind. Diese können Sie über zur Verfügung gestellte Vorlagen im Internet einsehen.
  2. Zu Beginn der Betriebskostenabrechnung sollten Sie die Rahmendaten, sprich das Objekt, die Gesamtquadratmeterzahl sowie den Abrechnungszeitraum angeben.
  3. Danach folgen die umlagefähigen Kosten und deren Umlageschlüssel. Hier werden dann auch die Gesamtbetriebskosten ausgewiesen.
  4. Dann erfolgt die Anschrift des jeweiligen Mieters.
  5. Jetzt erfolgt die Saldierung der einzelnen Beträge für den jeweiligen Mieter mit dessen zu zahlendem Betrag.
  6. Zum Schluss erfolgt dann die Anpassung der zukünftigen Vorauszahlung.

Wenn Sie so Ihre Betriebskostenabrechnung erstellen, wird diese jeglicher Nachprüfung standhalten.

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