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Betonplatten verlegen - Anleitung

Für das Verlegen von Betonplatten benötigt man nur eine Anleitung. Dann ist es relativ einfach und fast von jedem zu bewerkstelligen. Es ist allerdings etwas Muskelkraft nötig, da die Betonplatten mitunter sehr schwer sind.

Das Verlegen von Betonplatten ist recht einfach.
Das Verlegen von Betonplatten ist recht einfach.

Was Sie benötigen:

  • Kies
  • Plattenheber
  • Gummihammer
  • Wasserwaage

Das Verlegen von Betonplatten ist gar nicht so schwer. Mit einer Anleitung zu den einzelnen Arbeitsschritten kann es fast jeder selbst machen. Es ist natürlich etwas Muskelkraft von Nöten. Die Betonplatten sind nämlich ziemlich schwer. Je nach Größe und Stärke können sie bis zu 50 Kg wiegen.

So verlegen Sie Betonplatten

  1. Bevor Sie mit dem Verlegen der Betonplatten beginnen, müssen Sie den Untergrund vorbereiten. Je nachdem, wie die Betonplatten später belastet werden, müssen Sie eine tragfähige Schicht Kies als Untergrund bereitstellen. Für eine normale Terrasse beispielsweise reicht eine Kiesschicht von 10 cm aus. Falls Sie auch mit einem PKW über die Betonplatten fahren müssen, sollte die Kiesschicht mindestens 20 cm stark sein. Das heißt, Sie müssen als Erstes das vorhandene Erdreich in einer Tiefe von der Kiesschicht plus Dicke der Betonplatten abtragen.
  2. Dann wird die Fläche mit frostsicherem Kies bis auf die erforderliche Stärke aufgefüllt. Die Kiesschicht sollte dann gut verdichtet werden. Dazu eignet sich am besten eine Rüttelplatte. Bei der Vorbereitung der Fläche ist darauf zu achten, dass ein kleines Gefälle von etwa 3 % eingehalten wird. Das ist nötig, damit Regenwasser gut abließen, kann und es nicht zur Staunässe kommt.
  3. Im Anschluss daran können Sie mit dem Verlegen der Betonplatten beginnen. Die Betonplatten werden am besten in Splitt mit einer Körnung von 0,5 mm verlegt. Die Splitschicht sollte möglichst 5 cm dick aufgetragen werden. Die Betonplatten werden mit einem Plattenheber bewegt und an ihre endgültige Position in das Splittbett verlegt.
  4. Damit gleichmäßige Fugen zwischen den einzelnen Betonplatten entstehen, empfiehlt sich die Verwendung von sogenannten Fugenkreuzen. Diese gibt es in diversen Größen im Baumarkt zu kaufen. Die Fugenbreite sollte etwa 3 – 5 mm betragen.
  5. Die verlegten Platten werden dann mit einem Gummihammer festgeklopft. Dabei ist stets auf eine exakte Ausrichtung zu achten. Dies können Sie mit einer Wasserwaage überprüfen.
  6. Zum Schluss müssen die Fugen noch mit Quarzsand oder Silbersand füllen. Das funktioniert am besten in mehreren Schritten. Der Quarz- bzw. Silbersand wird auf die verlegte Fläche aufgetragen und mit einem Besen in die Fugen gefegt. Das sollte allerdings ohne Wasser geschehen.
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