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Bestrittene Forderung - Begriffserklärung

Sie sollten wissen, dass eine Forderung gegen jedermann gestellt werden kann. Dann ist der Fordernde in der Beweispflicht. Sie können folglich diese Forderung bestreiten. Was eine bestrittene Forderung ist, erfahren Sie wie folgt.

Bestrittene Forderungen können über den Rechtsweg durchgesetzt werden.
Bestrittene Forderungen können über den Rechtsweg durchgesetzt werden.

Was ist eine bestrittene Forderung überhaupt?

  • Sie sollten wissen, dass eine Forderung, die jemand gegen Sie richtet, nicht immer begründet sein muss.
  • Eine Forderung kann aus einem Vertrag oder einer Rechtspflicht heraus entstanden sein. Diese Forderung kann durchsetzbar sein, sie kann aber auch verjährt oder insgesamt unbegründet sein.
  • Prüfen Sie zuerst jede Forderung, die gegen Sie erhoben wird, auf Ihre Richtigkeit. Finden Sie dabei heraus, dass die Forderung unbegründet ist, so bestreiten Sie sie.
  • Eine bestrittene Forderung ist eine Forderung, gegen die ein Einwand vorgebracht wird. Besteht kein Vertrag oder keine Rechtspflicht, so können Sie die Forderung bestreiten.
  • Sie müssen ihr nicht nachkommen, wenn Sie eine bestrittene Forderung ist. Hierzu muss der vermeintliche Gläubiger den Rechtsweg gehen.
  • Beachten Sie, dass es gegen Forderungen auch Einreden gibt. Einreden führen nicht dazu, dass die Forderung bestritten ist. Sie können bei einer verjährten Forderung durchaus diese anerkennen, machen dann aber die Einrede der Verjährung geltend. Sie müssen die Forderung dann nicht mehr erfüllen.

Wie man eine Forderung durchsetzt

  • Haben Sie eine Forderung gegenüber einem Gläubiger, so können Sie diese Forderung zuerst geltend machen, indem Sie ihm eine Rechnung schicken.
  • Danach können Sie dem Schuldner eine Mahnung schicken und ihn auf die Fälligkeit der Forderung hinweisen.
  • Macht der Schuldner dann Einwendungen geltend, so ist es eine bestrittene Forderung. Sie können dann versuchen, gegen die bestrittene Forderung vorzugehen, indem Sie das gerichtliche Mahnverfahren einleiten. In diesem kostengünstigen, außergerichtlichen Verfahren kann man sehr unkompliziert seine Forderungen durchsetzen. Dies geht aber nur, wenn der Schuldner dem nachkommt. Ist dies nicht der Fall, bleibt Ihnen der Rechtsweg.
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