Wer auf ein Berufsgymnasium wechseln möchte, muss nicht nur einige Formalitäten beachten, sondern sollte sich auch über die Unterrichtsfächer informieren.
- 31.01.2012 Anna-Maria Schuster
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Zeugnis der Mittleren Reife oder
- Versetzungszeugnis der 10. Klasse Gymnasium
Um auf ein Berufsgymnasium zu wechseln, müssen Sie einige formale Voraussetzungen erfüllen. Darüber hinaus sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welches berufliche Gymnasium am besten zu Ihnen passt.
Berufsgymnasium im Vergleich
- Je nach Bundesland unterscheiden sich die Formen der Berufsgymnasien. So gibt es beispielsweise Wirtschaftsgymnasien, Technische Gymnasien, Agrar- und Medientechnische Gymnasien oder Sozialpädagogische Gymnasium.
- Informieren Sie sich vor dem Wechsel über die neuen Fächer, die auf Sie zukommen und die Themen, die darin behandelt werden. Berufliche Gymnasien haben einen großen Praxisbezug und sind in der Regeln eher berufsvorbereitend als nicht berufliche Gymnasien.
- Der Wechsel aus der 10. Klasse eines Gymnasiums in ein Berufsgymnasium bedeutet nicht automatisch, dass die Leistungen besser werden. In jedem Fall sollte man sich für die Profilfächer der Berufsgymnasien interessieren und bereit sein, neue Inhalte zu lernen.
Formalitäten beim Wechseln
- Je nach Bundesland unterscheiden sich die Bedingungen zur Aufnahme in ein Berufsgymnasium. Berufsgymnasien ersetzen die gymnasiale Oberstufe und müssen drei Jahre lang in Vollzeit besucht werden.
- In der Regel müssen Schüler, die die Mittlere Reife besitzen, einen Notendurchschnitt von 3,0 in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch nachweisen.
- Beim Wechseln von einem Gymnasium in ein Berufsgymnasium nach der 10. Klasse reicht das Versetzungszeugnis.
- In der Regel dürfen Sie bei Schuleintritt nicht älter als 19 Jahre sein. Wenn Sie zuvor eine Ausbildung absolviert haben, verschiebt sich das Höchstalter je nach Bundesland nach oben.