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Berufsaussichten für soziale Arbeit - so ermitteln Sie sie

Wer sich für das weite Berufsfeld der sozialen Berufe interessiert, sollte einiges beachten. Insgesamt sind die Berufsaussichten in diesen Berufen zu arbeiten recht gut.

Berufe in der Altenpflege sind sicher.
Berufe in der Altenpflege sind sicher. © Gerd Altmann / Pixelio

Berufsaussichten in Sozialberufen im Allgemeinen

Garantien gibt es für keine Berufe, auch nicht wenn Sie in sozialen Berufen arbeiten, das müssen Sie sich klar machen:

  • Bis vor kurzem galten Berufe wie Erzieherin als soziale Berufe mit schlechten Berufsaussichten, schwindende Geburtenraten waren dafür verantwortlich. Durch neue Gesetze über die Kinderbetreuung, die angeboten werden muss, hat sich das geändert.
  • Insgesamt gelten Beruf in der Kranken und der Altenpflege als solche mit guten Berufsaussichten, aber das könnte sich langfristig auch ändern, obwohl die höhere Lebenserwartung der Menschen eher für eine Zunahme beim Bedarf der Berufe spricht.
  • Bedenken Sie bei allen sozialen Berufen, in denen Sie arbeiten möchten, dass Sie es in der Regel von Gesetzen abhängig sein wird, welche Berufsaussichten in Zukunft bestehen. Sie arbeiten oft für den Staat oder Gemeinden. Und auch private Organisationen sind von Geldern aus der Staatskasse, von Kranken- oder anderen Sozialkassen anhängig.

In diesen Berufen sollten Sie arbeiten

Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung in sozialen Berufen zu arbeiten Folgendes:

  • Aufgrund der Alterspyramide können Sie davon ausgehen, dass es immer mehr ältere Menschen geben wird. Kein Staat kann es sich leisten, diese Menschen einfach im Stich zu lassen. Also wird es sich immer lohnen in der Altenpflege oder Altenbetreuung zu arbeiten.
  • Ältere Menschen werden häufiger und schwerer krank als jüngere. Aus diesem Grund wird sich alles, was mit Krankenpflege zu tun hat, auch immer als Beruf mit guten Berufsaussichten erweisen, während eine Tätigkeit als Hebamme durchaus dazu führen kann, dass Sie aufgrund geringer Geburtenraten keine Anstellung finden.
  • Je besser qualifiziert Sie sind um so besser. Wenn Sie nicht direkt mit einer hohen Qualifikation einsteigen können, sollten Sie sich nach Weiterbildungsmöglichkeiten im Beruf erkundigen, den Sie ergreifen möchten. Bedenken Sie, dass in niedrigen Qualifikationen auch ehrenamtliche Betreuer oder angelernte Kräfte arbeiten können. Das schmälert Ihre Berufsaussichten, in diesem Berufsfeld als Hilfskraft zu arbeiten.
  • In dünn besiedelten Gebieten oder solchen, wo wenige Menschen arbeiten können, gibt es meist Abwanderungen von jungen Menschen. Die Folge ist, dass es weniger Bedarf an Erziehern gibt, die Berufsaussichten sind dann dort schlecht, aber in anderen Gebieten deutlich besser. Denken Sie also auch daran, wie flexibel Sie später sein möchten.
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