Sie haben ein Kind und möchten wieder in den Job einsteigen? "Kein Problem" denken Sie jetzt vielleicht. Doch tatsächlich gibt es einge Dinge, die Sie bei der Kombination Kind und Beruf beachten sollten. Lesen Sie hier mehr dazu.
- 05.12.2011 Diana Syring
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
So kombinieren Sie Beruf und Kind
Beruf und Kind sind in der heutigen Zeit nichts, was nicht zu kombinieren geht.
- In vielen Firmen beginnt ein Umbruch hin zu familienfreundlichen Arbeitsplätzen. Das bedeutet, Sie haben ein Mitspracherecht bei der Arbeitsverteilung und Arbeitszeitgestaltung.
- Mehr und mehr Arbeitgeber merken, dass sie mit diesen Arbeitsplatzregelungen gute Fachkräfte an sich binden können, weil die Familienplanung der eigenen Karriere nicht im Wege steht.
- Um ein Kind in Ihren Berufsalltag zu integrieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Arbeitspensum und Arbeitszeit sind abhängig davon, ob Sie Angestellte oder selbstständig tätig sind.
- Ein modernes Arbeitsumfeld erlaubt es vielen Frauen, auch in Führungspositionen einen Arbeitsplatz von zu Hause aus zu bedienen und z. B. nur eine bestimmte Stundenanzahl in der Woche am Arbeitsplatz anwesend zu sein.
- Wenn es einzurichten geht, sollten Sie am Anfang nicht gleich wieder voll in den Beruf einsteigen. Eine Verringerung der Arbeitsstundenanzahl pro Woche ermöglicht es Ihnen und Ihrer Familie, sich Schritt für Schritt an die neue Situation zu gewöhnen.
- Planen Sie die Organisation zu Hause. Wer hilft Ihnen bei den täglichen Hausarbeiten, wie Kochen, Putzen, Wäsche und Einkaufen? Ein Kind hat seinen Tagesablauf und trotzdem müssen alle anderen Arbeiten auch erledigt werden. Da können Sie am Anfang schon ganz schön in Zeitstress geraten. Hohlen Sie sich deshalb Hilfe!
- Ziehen Sie in Ihre Überlegungen für den Anfang eine Haushaltshilfe mit in Betracht.
Das benötigen Sie für einen reibungslosen Ablauf
- Zu aller erst benötigen Sie eine gute Betreuung für Ihr Kind. Auch da gibt es verschiedene Modelle. Wenn das Unternehmen, in dem Sie beschäftigt sind, einen eigenen Kindergarten unterhält, haben Sie schon viel gewonnen. In der Regel bekommen Sie als Angestellte dort auch einen Betreuungsplatz für Ihr Kind.
- Weitere Möglichkeiten sind Tagesmutter, Krippenplatz, private Betreuungseinrichtungen und natürlich Familienangehörige. Auch die Kombination von z. B. einer Tagesmutter und der anschließenden Betreuung durch einen Familienangehörigen sind möglich.
- Für einen reibungslosen Ablauf beim Wiedereinstieg in den Beruf ist auch ein kooperativer Arbeitgeber nötig.
- Flexible Arbeitszeiten bzw. flexible Arbeitszeiteinteilung sind sehr hilfreich bei der Planung der Betreuungszeiten für Ihr Kind.
- Auch ein Netzwerk aus Freunden und anderen Familien, denen Sie vertrauen, sind ungeheuer hilfreich. In Notsituationen, wie z. B. akuter Krankheit oder Unfall bei Ihrem Kind oder in der Familie, können Sie auch diese Personen bzgl. Unterstützung immer ansprechen.
- Suchen Sie sich trotzdem für alle Fälle einen Babysitter.