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Beraterin für die richtige Berufswahl - so werden Sie Berufsberaterin

Eine Beraterin bietet Hilfesuchenden aus allen Bildungsschichten und sozialen Kontexten Hilfe im Dschungel der beruflichen Möglichkeiten an. Sowohl Eltern, Schüler, Abiturienten, aber auch Studienabbrecher, Arbeitssuchende und Hochschulabgänger können eine Berufsberatung in Anspruch nehmen. Mit einem abgeschlossenen Studium können Sie bei der Agentur für Arbeit aber auch bei privaten Anbietern arbeiten. Auch Quereinstiege sind möglich.

Berater bieten wichtige Hilfestellungen
Berater bieten wichtige Hilfestellungen © Kathrin Antrak / Pixelio

Ausbildung zur Beraterin

  • Bringen Sie die nötigen persönlichen Eignungen mit und haben zudem einen Hochschulabschluss können Sie den Bachelor of Arts "Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement" erwerben. Dieses Studium bietet den idealen Einstieg, um in der Agentur für Arbeit zu arbeiten.
  • Aber auch diverse andere Studiengänge qualifizieren Sie als Beraterin. So können Sie zunächst Psychologie, Sozial- oder Bildungswissenschaften oder sogar Betriebswirtschaft mit der Spezialisierung auf Personalwirtschaft studieren. Anschließend besuchen Sie Kurse in Erwachsenenbildung, Personalentwicklung oder Counselling.
  • Informieren Sie sich auf der Internetseite des "Deutschen Verbandes für Bildungs- und Berufsberatung e. V." (DVB), welche Studiengänge in Ihrer Stadt angeboten werden. Auch die DVB selbst bietet regelmäßig Fortbildungen an.
  • Auch bei der "Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management" finden Sie passende Angebote. Hier können Sie sich zum zertifizierten "Case Manager" ausbilden lassen.
  • Wollen Sie als Beraterin bei einer privaten Bildungseinrichtung tätig werden, kann auch eine kaufmännische Ausbildung vorausgehen. Mit einem Aufbaustudium können Sie sich weitere Kenntnisse aneignen.
  • Auch berufsbegleitend - in einem Fernstudium - können Sie sich als Berufsberater ausbilden lassen. Diese Möglichkeit bietet etwa die Universität in Karlsruhe.

 Berufsberatung kompetent durchführen können

  • Mit einer einmaligen Ausbildung ist es als Beraterin nicht getan. Sie werden ständig Fortbildungen absolvieren müssen, um sich an die ändernden gesellschaftlichen und arbeitsmarktrelevanten Bedingungen anzupassen und stets eine aktuelle Beratung anbieten zu können.
  • Daneben müssen Sie regelmäßig zur Supervision, um über Ihre beraterische Tätigkeit zu reflektieren und eine gleichbleibende Qualität sichern zu können.
  • Sie sollten sich gut ausdrücken können und auch schwierige Informationen einfach aufbereiten und erklären können.
  • Sind Sie mit dem Internet, den Suchmaschinen und Datenbanken vertraut und wissen, wie Sie an Informationen herankommen? Wissen Sie, wie man Daten übersichtlich strukturiert und überprüft? Auch mit Textverarbeitungssoftware sollten Sie schon gearbeitet haben.
  • Als Beraterin benötigen Sie ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und eine ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit, sodass Sie auch nonverbale Signale richtig deuten können. Außerdem sollten Sie Ratsuchende motivieren und ermutigen können, damit diese Ihren Weg selbstsicher einschlagen können.
  • Haben Sie starke Werte, denen Sie treu bleiben? Diese sind genauso wichtig wie die Toleranz für verschiedene kulturelle und soziale Hintergründe. Sie sollten zudem wissen, wie man Gespräche in Gruppen aber auch Einzelgespräche effektiv führt.

Berufsberatung ist ein hoch komplexes Berufsfeld, das Kenntnisse aus der Psychologie, dem Recht, Personalentwicklung, Arbeitsmarktpolitik und Sozialwissenschaften in sich vereint.

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