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Benigne Hypertonie - eine Begriffserklärung

Wenn Ärzte mit medizinischen Fachbegriffen aufwarten, steht bei den meisten Patienten ein großes Fragezeichen auf die Stirn geschrieben. Das Wort Hypertonie, also hoher Blutdruck, ist allgemein bekannt. Doch was, wenn davor noch Begriffe wie zum Beispiel benigne, maligne oder renal stehen?

 Auch eine benigne Hypertonie ist kontrollbedürftig.
Auch eine benigne Hypertonie ist kontrollbedürftig.

Was versteht der Mediziner unter "benigne" ?

In der lateinischen Fachsprache bedeutet benignus, bezogen auf eine Geschwulst, so viel wie gutartig. Der Gegensatz dazu ist maligne, also bösartig. Während eine maligne Erkrankung, welche Metastasen bildend (bei Krebserkrankungen), in sehr kurzer Zeit einen lebensbedrohlichen Zustand herbeiführt und in den meisten Fällen zum Tod führt, ist eine als benigne bezeichnete Erkrankung im Verlauf als günstig zu bezeichnen.

  • Die Bezeichnung Hypertonie ist im Allgemeinen bekannt. Es bezeichnet den Bluthochdruck. Natürlich ist der allgemeine Blutdruck auch bei gesunden Menschen im Tagesverlauf schwankend und steht nie konstant auf einem bestimmten Wert.
  • So lange sich der Blutdruck nicht dauerhaft über den von der WHO als normal geltenden Grenze von unter 130 zu 90 mmHg bewegt, ist alles in Ordnung. Der optimale Blutdruck liegt bei 120 zu 80 mmHg. Werte oberhalb von 140 zu 90 mmHg sind kontrollbedürftig und eventuell auch behandlungsbedürftig.
  • Wie ist nun der benigne Bluthochdruck zu werten? Im Regelfall wird vor dem Wort „benigne“ noch der Zusatz „essenziell“ (vom Wesen her) stehen, der diesen als gutartig beschrieben Bluthochdruck näher definiert.

Im Fall des Begriffs der benignen Hypertonie meint Ihr Arzt gemäß der Übersetzung einen nach seinem Verlauf beschriebenen gutartigen hohen Blutdruck, der sich auf den Umbau des Gefäßsystems bezieht.

Das können Sie bei einer benignen Hypertonie tun

Die meist vererbte Art des benignen Bluthochdrucks betrifft gesunde Menschen zum Beispiel mit Übergewicht, psychologischem Stress, falscher Ernährungsweise, Raucher und Alkoholiker sowie Diabetiker.

  • Der Häufigkeitsgipfel beim Auftreten der benignen Hypertonie liegt im mittleren Lebensalter und wird oftmals bei einer Routinekontrolle des Blutdrucks vermutet. Ihr Arzt wird Sie wahrscheinlich bitten, Ihren Blutdruck zu Hause regelmäßig zu kontrollieren.
  • Notieren Sie sich dabei nicht nur die gemessenen Werte, sondern auch was Sie kurz vorher getan haben. Also ob Sie sich im Stress befanden oder eher in Ruhe. Das hilft Ihrem Arzt bei der Beurteilung der gemessenen Blutdruckwerte.
  • Kontrollieren Sie Ihren Blutdruck besonders bei plötzlich auftretenden Sehstörungen, Kopfschmerzen oder Schwindelattacken.
  • Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise. Bauen Sie Entspannungsmomente in Ihren Alltag unbedingt mit ein.Trinken Sie regelmäßig viel Wasser, Mineralwasser oder Tee.

Trauen Sie sich auf jeden Fall Ihren Arzt auf Unklarheiten anzusprechen. Zum Beispiel, wenn Ihnen bestimmte Fachbegriffe nicht bekannt sind.

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