Beleumundet - ein Wort aus früheren Tagen

Einige Begriffe geraten im Laufe der Zeit schlichtweg in Vergessenheit. So ist es mittlerweile auch um die Kenntnis des Wortes "beleumundet" größtenteils schlecht bestellt. Viele werden vielleicht vom sogenannten "Leumund" gehört haben oder haben zumindest eine unbestimmte Ahnung, was der Begriff bedeuten könnte. Wenn auch Ihre Eltern oder Großeltern keine Abhilfe schaffen können, so hilft Ihnen womöglich folgende Erläuterung, um sich der Bedeutung des Wortes doch noch gewahr zu werden.

Beleumundet: es ist alles eine Imagefrage

  • Wenn Sie von jemandem lesen, der angeblich gut beleumundet ist, dann werden sich manche Leute dieser Person mit näherem Interesse gewidmet haben. Scheinbar ist dieser Mensch bei anderen recht beliebt oder zumindest positiv im Gespräch.
  • Ist jemand bestens beleumundet, so genießt er schlichtweg einen sehr guten Ruf in der jeweiligen Gesellschaft, in der er lebt. Der Leumund bezeichnet demzufolge den Ruf bzw. das Ansehen, das sich jemand durch seine Taten oder sein Verhalten im Laufe der Zeit erworben hat.
  • Ist jemand also schlecht oder übel beleumundet, so hat er sich womöglich in der Vergangenheit etwas zuschulden kommen lassen oder gilt allgemein als unfreundlicher oder unangenehmer Geselle. Denken Sie aber daran, dass man sich einen schlechten Ruf auch unverdient erwerben kann. Gerüchte können ebenso dazu führen, dass man Ihnen eventuell einen schlechten Leumund andichtet.
  • Ein gern benutztes Synonym für den Ruf, das Ansehen und den Leumund stellt sich im Wort "Reputation" dar. Dieses wird vorwiegend im beruflichen und professionellen Bereich angewandt.