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Beim Barmer-GEK-Hausarztmodell mitmachen - so geht's

Bei fast jeder Krankenkasse ist es schon aktuell oder zumindest in der Planung: Die Rede ist vom Hausarztmodell. Doch nicht jeder versteht genau, um was es sich hier handelt. Auch das Barmer-GEK-Hausarztmodell ist noch relativ jung.

Am Hausarztmodell beteiligen
Am Hausarztmodell beteiligen

Da Krankenkassen immer weitere Einsparungen vornehmen, haben sie sich auch das sogenannte Hausarztmodell ausgedacht, um Kosten zu senken. Da die Patienten dieses aber nicht annehmen müssen, wird die perfekte Umsetzung nicht so einfach. So ist es auch bei Barmer-GEK-Hausarztmodell. Hier müssen die Patienten ebenfalls noch intensiver beraten werden, damit sie sich diesem anschließen.

Das Barmer-GEK-Hausarztmodell - die Begriffsbestimmung

  • Um zu verstehen, was das Barmer-GEK-Hausarztmodell eigentlich ist, sollten Sie zuerst wissen, was ein solches Modell bewirkt und wie es entstanden ist.
  • Während Sie früher mit einem Überweisungsschein vom Hausarzt einen Facharzt besuchen konnten, hat sich dies seit der Einführung der Versichertenkarte etwas dahingegen geändert, dass die Arztwechsel zunahmen und deshalb die Kosten angestiegen sind. 
  • Das Hausarztmodell sieht so aus, dass die Krankenkassen Verträge mit den Ärztevereinigungen schließen und ausgewählte Ärzte für dieses Modell gewinnen. Diese sind dann die alleinige Anlaufstelle für Patienten. Der Hausarzt organisiert dann die komplette Versorgung des Patienten. Ein Wechsel des Hausarztes ist für eine festgesetzte Zeit nicht mehr möglich.

Das Hausarztmodell - Vorteile für Patienten und Arzt

  • Viele Krankenkassen bieten ihren Patienten Vorteile, wenn sie sich dem Hausarztmodell anschließen. Dies kann eine Befreiung zur Zuzahlung bei Medikamenten oder auch der Wegfall der Praxisgebühr bedeuten.
  • Durch den verringerten Arztwechsel werden bei den Fachärzten wieder Kapazitäten frei, was bedeutet, dass sich diese wieder vermehrt um schwerwiegende Fälle kümmern können. Das sind auch die Ziele des Barmer-GEK-Hausarztmodells.

Die Nachteile des Barmer-GEK-Hausarztmodell

  • Sie als Patient können sich direkt an die Barmer-GEK wenden, um dort das Hausarztmodell anzunehmen. Es gibt dieses Modell aber noch nicht flächendeckend.
  • Der Nachteil besteht darin, dass Sie sich hier für eine festgesetzte Zeit, in aller Regel ein Jahr, an dieses Modell binden müssen. Es wird Ihnen dann unmöglich gemacht, Ihren Hausarzt in dieser Zeit zu wechseln.
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