Was Sie benötigen:
  • Poliermittel
  • Lackstift in Wagenfarbe
  • einen trockenen, weichen Lappen

Einen kleinen Kratzer auf dem Auto selber zu reparieren ist nicht schwer, es ist fast so wie Fingernägellackieren. Sie sollten nur darauf achten, dass der Kratzer nicht zu groß oder tief ist.

Wie repariert man einen Autokratzer selber?

  1. Als Erstes muss die Schadhafteststelle gereinigt werden, dafür fahren Sie am besten durch die Waschstraße.
  2. Jetzt muss die Stelle mit Autopolitur behandelt werden. Die Politur füllt den Kratzer auch noch ein wenig auf und macht ihn heller.
  3. Beim Autohersteller oder bei einem Lackhändler bekommen Sie einen Lackstift in der passenden Wagenfarbe. Diese steht meist in den Fahrzeugpapieren und im Motorraum.
  4. Zum Lackstift gibt es eine Grundierung. Diese wird nun auf die Stelle aufgetragen. Darauf achten, dass es schön gleichmäßig gemacht wird und, dass keine Nasen entstehen.
  5. Ist die Grundierung trocken, gehen Sie mit der Wagenfarbe über die Stelle. Nicht zu dick auftragen und auch darauf achten, dass die Farbe nicht verläuft oder übersteht.
  6. Wenn diese Schicht auch getrocknet ist, gehen Sie noch mal mit Autopolitur über die Stelle.
  7. Sie werden zwar trotzdem sehen, dass hier ausgebessert wurde aber bei kleinen Stellen fällt es nicht so auf.
  8. Ist der Kratzer zu tief oder zu lang, müssen Sie zum Lackierer. Wer hier selbst Hand anlegt, macht es nur schlimmer, denn das ausgebessert wurde sieht man dann auf jeden Fall.

Kleinere Lackreparaturen lassen sich mit einem Lackstift sehr gut selbst machen. Sie sollten es nur immer selbst einschätzen können, ob für den Schaden schon eine Werkstatt gebraucht wird oder nicht. Natürlich gibt es auch Farben, bei denen man immer einen Unterschied sehen wird. Gerade bei roten Autos, bei denen die Farbe schon recht verblasst ist, wird man auf den ersten Blick gleich sehen das nachlackiert wurde. In so einem Fall hat die Werkstatt aber auch nur die Möglichkeit das ganze Auto zu lackieren.