Was Sie benötigen:
  • Einfühlungsvermögen

In einem Trauerfall möchte man den Hinterbliebenen gerne sein Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Viele Menschen tun sich aber schwer damit und schreiben lediglich abgedroschene Phrasen. In einem Beileidsschreiben sollten Sie aber sowohl auf den Verstorbenen als auch auf die Hinterbliebenen eingehen.

So formulieren Sie ein Beileidsschreiben

  • Es kommt natürlich immer darauf an, in welchem Verhältnis Sie zu dem Verstorbenen standen. Bei Ihnen nur flüchtig bekannten Personen können Sie im Beileidsschreiben nicht zu persönlich werden. Trotzdem können Sie den Angehörigen Trost spenden, indem Sie Ihre Trauer bekunden. Sie könnten beispielsweise schreiben, dass Sie den Verstorbenen immer in guter Erinnerung behalten, weil Sie diese oder jene Sache immer mit ihm verbinden. Dadurch erfahren die Hinterbliebenen, dass bestimmte Eigenschaften des Verstorbenen nicht in Vergessenheit geraten.
  • Bei guten Bekannten oder Freunden sollten Sie im Beileidsschreiben etwas persönlicher werden. Sie können dann die Vorzüge, die der Verstorbene hatte, bewusst hervorheben. Empfehlenswert ist es auch, von unvergesslichen gemeinsamen Erlebnissen zu schreiben. Natürlich können Sie auch zum Ausdruck bringen, dass Sie selbst sehr betroffen sind. Auf jeden Fall ist es für die Hinterbliebenen äußerst wichtig zu spüren, dass der Verstorbene bei den Freunden in guter Erinnerung bleibt.
  • Am Schluss des Beileidsschreibens können Sie auch gerne Ihre Hilfe bei der Bewältigung der Trauer anbieten. Für die Trauernden ist es immer sehr wichtig, jemanden zum Reden zu haben. Deshalb sollten Sie auch schreiben, dass Sie jederzeit ein offenes Ohr für die Anliegen der Hinterbliebenen haben.