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Beikostplan - so füttern Sie altersgerecht zu

Besonders junge Mütter sind sich häufig unsicher, wie die altersgerechte Beikost funktioniert. An einem gestaffelten Beikostplan können sich Mamas grob orientieren und so die Kleinsten altersgerecht versorgen. Probieren Sie es aus!

Beikostpläne sind für die Babyernährung hilfreich.
Beikostpläne sind für die Babyernährung hilfreich.

Die ersten Stationen im Beikostplan

  • Der herkömmliche Beikostplan sieht vor, dass das Baby bis zum 6. Monat keine Beikost erhalten sollte; die Muttermilch oder Anfangsmilch reicht für die Versorgung des Kindes völlig aus.
  • Im 6. Monat können Sie Ihrem Baby flüssige Gemüsepürees aus einer einzelnen Gemüsekomponente anbieten, die sich leicht verdauen lässt. Besonders gut geeignet sind Karotte, Kürbis, Pastinake und Zucchini.
  • Neben dem Gemüsebrei erhält das Kind weiterhin Muttermilch nach Bedarf.
  • Im 7. Monat können Sie Fenchel, Kartoffeln und Rapsöl zu dem Gemüsebrei geben. Das Öl enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren.
  • Denken Sie jetzt auch an die Eisenversorgung und reichern Sie den Brei mit Mandelmus, Rindfleisch oder Putengeflügel an.
  • Probieren Sie ab dem achten Monat ruhig einmal unterschiedliche Gemüsesorten aus, die Sie dem Brei zufügen können, zum Beispiel Blumenkohl. Auch etwas Reis können Sie jetzt untermischen.

Vom Brei zur Mahlzeit

  • Ab dem achten Monat sieht der Beikostplan auch Milch-Getreidebreie vor. Bieten Sie dem Kind zusätzlich Fingerfood zum Knabbern an, zum Beispiel Bananen- oder Gurkenstückchen.
  • Frisches Obst darf das Baby ab dem neunten Monat erhalten. Beginnen Sie am besten mit Bananen, Äpfeln und Birnen.
  • Ab dem neunten und zehnten Monat wird der Speisenplan allmählich bunter; weitere Gemüse- und Obstsorten kommen hinzu sowie Wurst oder Fisch.
  • Ab dem 12. Monat können Sie Ihr Kind an herkömmliche Mahlzeiten heranführen. Fertigprodukte oder Süßigkeiten sollten Sie jedoch meiden.

Bitte beachten Sie, dass ein Beikostplan gegebenenfalls an die speziellen Bedürfnisse Ihres Kindes angepasst werden muss. Befragen Sie hierzu den Kinderarzt.

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