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Beifuß-Allergie - was tun?

Eine Beifußallergie kommt leider häufiger vor als gedacht. Das Gemeine ist jedoch, dass auf diese Pollenallergie meist auch eine Nahrungsmittelallergie folgt. Was Sie dagegen tun können und welche Nahrungsmittel Sie vermeiden sollten, kann schnell in Erfahrung gebracht werden.

Eine Beifußallergie ist nicht selten.
Eine Beifußallergie ist nicht selten.

Was Sie benötigen:

  • Allergietest
  • Hyposensibilisierung
  • Arzt/Allergologe

Beifuß ist ein Wildkraut, das an jeder Straßenecke wachsen kann. Leider können die Pollen dieses Gewächses allergische Reaktionen auslösen. Diese sollten aber durch einen Allergietest genau abgeklärt werden, denn oftmals tritt hier auch eine Kreuzallergie auf, d. h. man hat nicht nur eine Beifußallergie, sondern verträgt demzufolge auch einige Nahrungsmittel nicht.

Was ist Beifuß?

  • Beifuß ist ein Wildkraut, welches am Wegrand gefunden werden kann. Es wird bis zu 2 Meter hoch. Die Blätter sind hauptsächlich grün, die Pflanze enthält jedoch weißlich-graue Blütenkörbchen, die Schuld an einer allergischen Reaktion sind.
  • Eigentlich ist Beifuß als Heil- und Gewürzpflanze beliebt, bei Allergikern stößt sie allerdings auf keine große Begeisterung.
  • Die Blütezeit ist zwischen Juli und September, wobei der September die Hauptsaison der fliegenden Pollen darstellt.
  • Beifußpollen können schon in geringen Mengen eine allergische Reaktion hervorrufen und Beschwerden auslösen.
  • Besonders lästig ist eine Beifußallergie, wenn daraus auch noch eine Kreuzallergie auf bestimmte Lebensmittel entsteht.

Was tun gegen diese Allergie?

  • Zuerst einmal sollte ein Allergietest genauen Aufschluss über eine vorhandene Allergie geben. Hautärzte oder Allergologen können diesen Test durchführen und Sie natürlich auch optimal über Allergien und Therapiemöglichkeiten aufklären.
  • Eine Hyposensibilisierung kann helfen, eine Beifußallergie in den Griff zu bekommen. Hier werden Ihnen abgeschwächte Allergene gespritzt, damit der Körper dagegen eine Abwehrreaktion entwickeln kann. Da diese Therapie ein Arzt/eine Ärztin durchführen muss, können Sie sich dort genauestens beraten lassen.
  • Besteht eine Kreuzallergie, also eine Allergie auf die Beifußpollen und demzufolge auch eine Nahrungsmittelallergie, können Sie nur versuchen, die betreffenden Nahrungsmittel zu vermeiden.
  • Gewürze, wie Curry, Fenchel, Kümmel, Koriander, Anis, grüner und schwarzer Pfeffer sollten vermieden werden.
  • Auch diverse Kräuter können bei einer Beifußallergie Beschwerden auslösen. Dazu gehören Basilikum, Thymian, Oregano und Majoran.
  • Verschiedenes Gemüse, wie Karotten, Artischocken, Paprika, Kartoffeln, Tomaten und Gurken können auch mal Probleme machen.
  • Doch auch auf einige Blumen sollten Sie verzichten. So können Sonnenblumen, Kamille oder auch Löwenzahn die Symptome bei einer Beifußallergie begünstigen.
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