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Behördengänge vor der Geburt - wenn das unehelich geborene Kind den Namen des Vaters tragen soll

Vor der Geburt müssen Sie einige Behördengänge erledigen, vor allem dann, wenn Sie und der Vater des Kindes nicht miteinander verheiratet sind. Zu diesen gehört auch die Anerkennung der Vaterschaft, wenn Sie möchten, dass Ihr Baby von Geburt an den Namen des Vaters und nicht den der Mutter bekommt.

Über den Namen des Babys sollten Sie sich vor der Geburt Gedanken machen.
Über den Namen des Babys sollten Sie sich vor der Geburt Gedanken machen.

Wenn Sie mit Ihrem Partner ein Baby bekommen, ohne mit ihm verheiratet zu sein, sollten Sie einige Behördengänge erledigen, bevor das Kleine auf die Welt kommt. Dies ist notwendig, wenn Sie möchten, dass Ihr Partner Verantwortung für das Kind übernimmt, denn in diesem Fall muss er die Vaterschaft anerkennen. Auch wenn das Kind nicht Ihren, sondern den Namen des Vaters tragen soll, können Sie dies schon vor der Geburt regeln.

Behördengänge mit dem unehelichen Vater

  • Leben Sie mit dem Vater des Kindes zusammen, sollte die Anerkennung der Vaterschaft für Sie beide selbstverständlich sein. Diese können Sie bereits vor der Geburt vornehmen.
  • Wenden Sie sich an das für Sie zuständige Jugendamt. Dort erklären Sie gemeinsam, dass Sie die Vaterschaft anerkennen möchten. Der Vorgang ist völlig unbürokratisch. 
  • Wenn Sie sich für die Erklärung entschieden haben, bekommen Sie nach der Geburt ein gemeinsames Sorgerecht für Ihr Kind. Außerdem kann das Kind den Namen des Vaters tragen. 

Nach der Geburt können Sie die Formalitäten im Krankenhaus erledigen

  • Haben Sie die Vaterschaft bereits in der Schwangerschaft anerkannt, ist es nur eine Formalität, dem Kind den Namen des Vaters zu geben. Im Krankenhaus werden Sie gefragt, welchen Nachnamen das Kind tragen soll. Sie können zwischen Ihrem Namen und dem Namen des Vaters wählen.
  • Wenn Sie einmal heiraten, trägt Ihr Kind den Namen, den Sie als Familiennamen gewählt haben. Dies ist wichtig, wenn jeder von Ihnen auch nach der Hochzeit seinen Geburtsnamen behält. Sie sollten sich vor der Geburt des Kindes einigen, welchen Familiennamen Sie wählen möchten und diesen dem Kind nach der Geburt geben. Andernfalls würde sich der Name des Kindes nach der Hochzeit noch einmal ändern.

Die Anerkennung der Vaterschaft ist einer der Behördengänge, welcher Ihnen den Alltag vor allem dann erleichtert, wenn Sie arbeiten müssen oder sich aus anderen Gründen, etwa einer Krankheit oder Reise, nicht selbst um Ihr Kind kümmern können. Der Vater hat die gleiche Verantwortung wie Sie und kann im Notfall schnelle Entscheidungen treffen. 

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